Am Donnerstag könnte auch der Corona-Impfstoff des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson in der EU zugelassen werden. Sein Vorteil: Eine einzige Impfung reicht aus. © dpa
Pandemie

Zwei Todesfälle, aber weniger neue Corona-Infektionen im Kreis Unna

Im Kreis Unna sind zwei weitere Menschen gestorben, die sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatten. Die Zahl der neuen Corona-Fälle war allerdings geringer als vor einer Woche.

Zwei 77 Jahre alte Männer aus Lünen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben – beide am 9. März. Sie sind die Todesopfer Nummer 414 und 415 seit dem Beginn der Pandemie.

Trotzdem gab es am Mittwoch auch gute Nachrichten. Mit 44 Neuinfektionen war deren Zahl deutlich niedriger als am Mittwoch der vergangenen Woche (3. März). Damals gab es 61 neue Corona-Fälle.

Bei den jetzt neu gemeldeten Fällen liegt der Schwerpunkt in Lünen (12). Neuinfektionen gab es auch in Bergkamen (7), Bönen (6), Schwerte (5), Unna (5), Werne (2), Fröndenberg (2), Holzwickede (2), Kamen (2) und Selm (1).

Die Zahl der Genesenen ist um 17 gestiegen, die der aktiven Fälle hat sich damit auf 641 erhöht. In Krankenhäusern im Kreis Unna werden weiter 69 Menschen mit Covid-19-Erkrankungen behandelt.

Bei Nachtests wurden zudem 13 weitere Infektionen mit der britischen Coronavirus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen. Damit gibt es nun schon 242 solcher Nachweise. Hinzu kommt ein Fall, in dem die südafrikanische Corona-Mutation entdeckt wurde.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Unna legte das Landeszentrum Gesundheit am Mittwoch (Stand: 0 Uhr) auf 60,0 fest. Der Landeswert ist mit 65,3 noch etwas höher.

Die Zahl der Menschen aus dem Kreis Unna, die eine Erstimpfung gegen Covid-19 erhalten haben, ist auf 21.848 gestiegen. 9041 Menschen haben auch schon die Folgeimpfung bekommen. Das teilt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe in ihrem Impfbericht mit.

Das Thema Impfung rückt in diesen Tagen wieder besonders in den Fokus. Zum einen werden in den nächsten Tagen viele Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrpersonal an Grund-und Förderschulen geimpft, zum anderen drängen die Hausärzte auf eine rasche Beteiligung an dem Prozess. Und: Heute könnte auch der Impfstoff von Johnson & Johnson in der Europäischen Union zugelassen werden. Dieser hat einen großen Vorteil: Mit nur einer Spritze bekommen Impflinge den vollen Schutz, Folgeimpfungen sind also nicht erforderlich.

Über den Autor
Redaktion Unna
Gebürtiger Mendener, inzwischen in Werne an der Lippe zuhause. Jahrgang 1975. Seit April 2010 im Zeitungsverlag Rubens. Liebt das Lokale und den Kontakt zu den Menschen. Privat Gladbach-Fan, Hühnerhalter und Vater einer Tochter.
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