Die erste digitale Sitzung der Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung lief nicht ohne technische Probleme ab. © picture alliance/dpa
Themen des Bauausschusses

Werner Politik tagt per Videokonferenz: „Manchmal sind einige Gesichter verschwunden“

Politiker in Werne haben sich nun per Videokonferenz getroffen, um über Themen des Bauausschusses zu beraten: Die erste Infoveranstaltung dieser Art verlief vielversprechend - trotz zwischenzeitlicher Internetprobleme.

Digital statt im Sitzungssaal: Zum ersten Mal haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung in einer Videokonferenz am Dienstag (26. Januar) getroffen, um sich über aktuelle Themen auf digitalem Weg zu beraten. Entscheidungen dürfen auf diese Weise nicht getroffen werden, sondern erst mit einer Dringlichkeitsentscheidung rechtssicher und rechtlich verbindlich umgesetzt werden.

Probleme bei der Anmeldung zur digitalen Sitzung

Die Premiere der Videokonferenz lief gut, auch wenn es noch Verbesserungspotenzial gibt, wie Baudezernent Ralf Bülte, der die Veranstaltung mit moderierte, erklärte. Zunächst gab es einige Startschwierigkeiten. „Eigentlich sollten sich alle um 17.15 Uhr einwählen, um mögliche technische Probleme zu klären. Um 17.25 Uhr waren dann nur vier Leute auf dem Bildschirm zu sehen. Kurz danach ging es dann los“, sagt Bülte. Zum Start der Sitzung um 17.30 Uhr schalteten sich die weiteren Teilnehmer ein.

Es gab einige Probleme bei der Anmeldung zu der Web-App Jitsi, erklärt Ordnungsdezernent Frank Gründken, der mit einem IT-Mitarbeiter für Unterstützung sorgte. Mit weiteren Mitarbeitern aus der Verwaltung, die sich etwa um eine Präsentation kümmerten, habe man in der Spitze 23 Teilnehmer gezählt, so Gründken. 13 bis 15 Teilnehmer seien „immer stabil“ dabei gewesen.

„In Stockum war das Internet nicht so stabil“

Bei einigen allerdings seien Probleme mit der Breitbandverbindung im eigenen Netzwerk entstanden. „In Stockum war das Internet nicht so stabil. Da sind dann auf einmal Gesichter auf dem Bildschirm verschwunden“, erzählt Bülte. Insgesamt, so Ordnungsdezernent Frank Gründken, sei man mit dem ersten Probelauf dieser Art aber zufrieden. Einen zweiten gab es bereits am Donnerstagabend (28. Januar). Da tagte der Ausschuss für Kultur, Partnerschaften, Stadtmarketing und Brauchtumspflege ebenfalls in einer Informationsveranstaltung per Videokonferenz.

Wie man mit den kommenden Sitzungen, etwa dem anstehenden Bezirksausschuss in Stockum am Dienstag (2. Februar) umgeht, sei noch unklar, erklärt Gründken. Der Betriebsausschuss für den Kommunalbetrieb (3. März), der Haupt- und Finanzschuss (17. März) und die nächste Ratssitzung (24. März) hat die Stadtverwaltung derweil bereits abgesagt.

Über die Autorin
Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Andrea Wellerdiek

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