Weiterführende Schulen kooperieren untereinander

Schulanmeldung

Die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen in Werne beginn in der kommenden Woche. Dabei sorgt vor allem die Diskussion um die Zukunft von Haupt- und Realschule für Verunsicherung.

WERNE

von Von Daniel Claeßen

, 11.02.2011, 16:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das neue Schulzentrum an der Bahnhofstraße.

Das neue Schulzentrum an der Bahnhofstraße.

Bürgermeister Lothar Christ und Schuldezernentin Elke Kappen erklärten deshalb am Freitag noch einmal ausdrücklich: "Wenn ein Kind an Haupt- oder Realschule angemeldet wird, beendet es seine Laufbahn auch an genau dieser Schule." Die Frage, welche Schulform künftig im neuen Schulzentrum an der Bahnhofstraße existiert, habe keinen Einfluss auf die neuen Fünftklässler.

Das Gutachten, auf dessen Basis ein Schulentwicklungsplan erstellt werden soll, liege im Frühjahr auf dem Tisch, eine Entscheidung sei im Herbst zu erwarten. "Sie betrifft also die Anmeldungen für das Schuljahr 2012/13, und auch dann werden wir die Eltern vorab informieren", so Christ.Inhaltliche Veränderungen an Haupt- und RealschuleGleichwohl werde es im neuen Schuljahr inhaltliche Veränderungen bei Haupt- und Realschule geben. "Das wäre aber ohnehin passiert", erklärte Elke Kappen. So wollen Realschule und Gymnasien intensiver kooperieren und eine Koordination zum Beispiel des Förderunterrichts für die stärkeren Realschüler ab der 8. Klasse einrichten. "So wird es für die Schüler einfacher, wenn sie später auf das Gymnasium wechseln."

Lothar Christ wies drauf hin, dass ein reibungsloser und koordinierter Übergang zwischen den Schulen auch in die andere Richtung einfacher werde: "Kein Kind wird seinen Zug verpassen."Hauptschule fördert starke und schwache Schüler

Auch die Hauptschule will sich laut Elke Kappen Gedanken machen, wie man sowohl die schwächeren als auch die stärkeren Schüler besser fördern und so den Übergang zwischen den Schulen erleichtern könne. "Insgesamt wird es positive qualitative Veränderungen an allen Schulen geben", sagte die Schuldezernentin auch mit Blick auf den Ganztag und die Mensa-Versorgung. Diese Veränderungen seien auch ein wichtiges Signal an die Eltern: "Bleiben Sie an den Schulen in Werne, denn sie sind auf einem guten Weg", formulierte es der Bürgermeister. Dazu wies Christ auch auf die soziale Komponente hin: "Für den Zusammenhalt unter den Schülern ist es besser, wenn die Klassenkameraden auch in Werne wohnen."  Zum Abschluss betonten Christ und Elke Kappen noch einmal: "Wir werden dafür Sorge tragen, dass Kinder in Werne vernünftig bis zum Ende ihrer Laufbahn beschult werden können."

Lesen Sie jetzt