Verkehrs-Arbeitskreis will mehr Sicherheit

Unfallzahlen verringern

WERNE Eine neue Initiative für mehr Verkehrssicherheit: Am Montag traf sich der lokale Arbeitskreis für das Netzwerk "Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen" zu seiner Gründungssitzung im Stadthaus.

von Von Daniel Claeßen

, 18.01.2010, 19:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verkehrs-Arbeitskreis will mehr Sicherheit

Die Stadt Werne ist seit 2007 Mitglied des Netzwerks, das auf Landesebene bereits 2004 gegründet wurde. Als Ziel wurde damals die Halbierung der Zahl von Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr bis 2015 ausgegeben.

Landes-Ziele vor Ort verfolgen 2007 schloss sich der Regierungsbezirk Arnsberg dem Netzwerk an, 67 Städte und Gemeinden sowie alle sieben Landkreise sind diesem Beispiel gefolgt. Mit Werne hat nun die zweite Stadt im Regierungsbezirk einen Arbeitskreis gebildet, um die landesweiten Ziele auch lokal zu verfolgen. "Wir haben damit eine der wichtigsten Aufgaben vor der Brust", betonte gestern Bürgermeister Lothar Christ.

Anregungen von Bürgern Dem Arbeitskreis gehören Vertreter unterschiedlicher Institutionen, Gremien und Ausschüsse an - von der Seniorenvertretung über Polizei und Behindertenbeirat bis hin zum Jugendamt. "Die Idee ist, dass wir uns in diesem Kreis austauschen", erläuterte Gisbert Bensch, der gemeinsam mit Dr. Ralf Wagner und Monika Schlüter das Projekt seitens der Verwaltung in Angriff genommen hatte. Bensch nannte die Bereiche Infrastruktur und Verkehrsplanung als die wesentlichen Punkte: "Ich wünsche mir, dass sie in dieser Runde mitteilen, wo zum Beispiel Senioren schwer über die Straße kommen oder wo sich Autofahrer unsicher fühlen." Gleichzeitig sollen die Vertreter ihre Anregungen und Bedenken in die Planungen der Stadt einfließen lassen können.

Netzwerk Das Netzwerk "Verkehrssicheres NRW" unterstützt seine Mitglieder derweil mit Material oder Zuschüssen zu Aktionen - wobei hier die Kommunen einen Eigenanteil von 20 Prozent tragen müssen, der jedoch durch Sponsoren übernommen werden kann. "Wir bieten neben dem Austausch mit Experten unter anderem Wanderausstellungen und Aktionen wie die Schulwegdetektive an", berichtete Jürgen Helmgens, Koordinator des Netzwerks im Regierungsbezirk Arnsberg.

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