Theodor Jurek: 40 Jahre Dienst am Altar

STOCKUM „40 Jahre mache ich das schon?“ Theodor Jurek, der in der vergangenen Woche 75 Jahre alt wurde, ist selber überrascht. In der Laudatio anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am 24. Juni 2005 an den Stockumer Politiker heißt es: „Seit 1968 ist Theodor Jurek als Lektor in der katholischen Pfarrgemeinde St. Sophia in Werne-Stockum tätig.“ Und Jurek schmunzelt noch heute über manchen Zungenbrecher, der etwas schwer über seine Lippen kam.

von Von Elisabeth Plamper

, 17.07.2008, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seit 1968 ist Theodor Jurek als Lektor in der katholischen Pfarrgemeinde St. Sophia in Werne-Stockum tätig.

Seit 1968 ist Theodor Jurek als Lektor in der katholischen Pfarrgemeinde St. Sophia in Werne-Stockum tätig.

„So alle vier bis fünf Wochen bin ich dran“, erzählt der 75-Jährige. „Ich lese mir die Texte vorher in der Sakristei mindestens einmal durch – wegen der Fremdwörter.“ Schmunzelnd fügt er hinzu; „Hebräische oder lateinische Wörter können richtige Zungenbrecher sein.“ Wichtig sei vor allem, „dass man das, was man liest, auch selbst verstanden hat.“ Inzwischen bietet das Kreisdekanat Coesfeld für Lektoren auch spezielle Seminare an. An ein Erlebnis in seiner Lektorenzeit erinnert sich Theodor Jurek besonders gern. „Es war auf der Toskana-Fahrt mit der Kolpingsfamilie“, erzählt er.

„In der Nähe von Livorno steht die größte Marienkirche mit Namen ,Maria di Montenero‘.“ Wir besuchten die 12-Uhr-Messe. Ein Paar feierte gerade seine Goldhochzeit und ich wurde gebeten, das Evangelium zu lesen. Das war eine ganz besondere Ehre für mich.“ Oft habe ihm seine Lektorentätigkeit auch in seiner Funktion als Kommunalpolitiker geholfen. „Ich war gewohnt, vor großem Publikum zu sprechen.“

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