Schnee, Regen und niedrigere Temperaturen: Eine gefährliche Mischung für alle Verkehrsteilnehmer und Fußgänger. © Jörg Heckenkamp
Glatteis

Tauender Schnee und Regen: Bürger in Werne können Glatteis verhindern

Die Temperaturen liegen leicht über dem Gefrierpunkt, es regnet. In Werne kann es zu Glatteis kommen. Der Winterdienst der Stadt ist im Einsatz. Die Werner Bürger können und sollten mithelfen.

Nachdem die vergangene Woche in Werne von niedrigen Temperaturen und heftigem Schneefall geprägt war, klettert die Temperatur am Montag, 15. Januar, wieder über den Nullpunkt, und auch der Schnee begann zu schmelzen.

Kurz vor 12 Uhr hat es außerdem angefangen zu regnen. Das Wasser kommt von oben und durch den tauenden Schnee am Boden. Droht nach dem großen Schneefall jetzt das Chaos durch Glatteis? Um das zu verhindern, sind die Mitarbeiter des Baubetriebshofes seit Montagmorgen, 4 Uhr, im Einsatz, um gegen Glatteis zu streuen.

Das Wasser muss abfließen können

Wegen der Plustemperaturen beginnt der Schnee zu tauen. Überall, wo der Schnee nicht festgefahren sei, taue er gerade schnell weg, wie ein Mitarbeiter des Baubetriebshofes der Stadt Werne am Montag auf Nachfrage erklärt.

Daraus ergibt sich eine weitere Aufgabe für den Winterdienst. Wichtig sei es, die Kanal-Einläufe in der Stadt freizumachen, damit das Wasser abfließen kann. Damit seien die Mitarbeiter des Baubetriebshofes gerade beschäftigt, heißt es auf Nachfrage.

Gerade beim Tauwetter und dem zusätzlichen Regen müsse das Wasser abfließen können. Das Wasser stehe teilweise auf den Straßen, weil Einläufe eisbedeckt sind. Der Winterdienst könne nicht alle Gullys in der Stadt freimachen. Deshalb sollten auch die Bürger vor ihren Türen gucken, ob dort Wasser steht und wenn nötig die Einläufe freilegen.

Am Montagvormittag fing es in Werne an zu regnen. Glatteis kann sich bilden.
Am Montagvormittag fing es in Werne an zu regnen. Es kann zu Glatteis kommen. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

Ruhige Lage bei Feuerwehr und Polizei

Bei der Feuerwehr ist die Lage am Montagmittag noch ruhig. „Wir haben drei Grad, es sieht so aus, als wenn der Regen nicht gefriert“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Tobias Tenk. Das könne sich aber noch ändern. Denn: Auch bei Temperaturen von zwei bis vier Grad kann sich Glatteis am Boden bilden.

Den Wernern rät Tenk, die Geschwindigkeit anzupassen und sich nicht zu sicher zu fühlen. In den Bereichen, wo Schnee über die Straße geweht wurde, könne es noch sehr glatt sein. „Die Bürger sollten immer noch aufmerksam sein. Im Grunde gelten die gleichen Verhaltenstipps wie beim starken Schneefall“, erklärt Tenk.

Bis zum frühen Montagabend (Stand 17 Uhr) hatte die Feuerwehr keinen Einsatz im Zusammenhang mit Glätte auf den Straßen Wernes zu verzeichnen. Ebenso ruhig war die Lage bei der Polizei im Kreis Unna, die für Werne am Montag, 15. Februar, keinen Einsatz im Zusammenhang mit der Wetterlage zu verzeichnen hatte.

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