Seit Montag bessern Bauarbeiter zwei Stellen auf der B54 zwischen Werne und Herbern aus. © Eva-Maria Spiller
Bauarbeiten

Sperrungen auf der B54 Richtung Herbern dauern noch Tage an

An zwei Stellen auf der B54 Richtung Herbern gibt es seit Montag, 20. Juli, einseitige Sperrungen. Wegen Bauarbeiten müssen Verkehrsteilnehmer Wartezeiten an Baustellenampeln in Kauf nehmen.

Auf der B 54 kurz hinter dem Kreisverkehr aus Werne kommend in Richtung Herbern wird seit Montagmorgen, 20. Juli, die Fahrbahn erneuert. Dafür ist die Strecke einseitig gesperrt. Der Verkehr wird über die verbleibende Fahrbahn in beide Richtung mithilfe von Baustellenampeln geregelt. Das bedeutet Wartezeiten für die motorisierten Verkehrsteilnehmer. Der parallele Fuß- und Radweg ist nicht betroffen.

Auslöser für die Bauarbeiten, die Straßen NRW veranlasst hat, sind Absenkungen und Risse in der Fahrbahn. An zwei Stellen auf der viel befahrenen Bundesstraße zwischen Werne und Herbern ist aufgrund der Schäden seit dem Herbst 2019 eine Geschwindigkeitsreduzierung in Kraft. Auf der Kuppe kurz vor der Einmündung Wesselerstraße gilt seitdem 50 statt 70 km/h.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 24. Juli 2020.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 24. Juli 2020. © Eva-Maria Spiller © Eva-Maria Spiller

Etwas weiter Richtung Herbern wird der Verkehr ebenfalls auf 50 km/h heruntergeregelt. An dieser Stelle sind ursprünglich 100 km/h erlaubt gewesen. Die gute Nachricht von Straßen NRW-Sprecherin Nadja Leihs: „Nach dem Ende der Reparaturen gelten wieder die alten Geschwindigkeits-Regelungen.“

Seit Montag sind die Bauarbeiter nun damit beschäftigt, an zwei Stellen die Fahrbahnschäden zu beseitigen. Das eine Stück ist 44, das andere 33 Meter lang. Beide Fahrstreifen sind betroffen. Die Arbeiter fräsen die Asphaltschicht bis zu einer Tiefe von rund 12 Zentimetern ab und bringen dann eine neue Deckschicht auf.

Vollsperrung auf der B54 zum Glück nicht nötig

Eine Vollsperrung ist zum Glück nicht nötig. Die Arbeiter sind jeweils auf einer Seite der Straße tätig. Der Verkehr kann, durch Baustellenampeln geregelt, auf der anderen Seite die Baustelle passieren. „Wir hoffen, dass wir am Freitag, 24. Juli, mit den Arbeiten fertig sind“, sagt Nadja Leihs.

Per Baustellenampeln können die Fahrzeuge die beiden Baustellen passieren.
Per Baustellenampeln können die Fahrzeuge die beiden Baustellen passieren. © Wienke © Wienke

Doch an beiden Stellen ist nicht nur die Deckschicht rissig. Es ist auch zu Absackungen gekommen. Die sollen dem Vernehmen nach nicht beseitigt werden. „Wir wissen nicht genau, woher diese Absackungen kommen. Aber wir versuchen, die Ursache während der Bauarbeiten zu eruieren“, sagt die Sprecherin. Selbst wenn die Ursache nicht gefunden und die Absenkungen nicht beseitigt sind, sollen an beiden Stellen wieder Tempo 70 beziehungsweise 100 gelten.

Im Herbst vergangenen Jahres hat der Umweltbeauftragte der Stadt Werne, Burkhard Klinkhammer, eine Vermutung zu den Absenkungen auf der B54 geäußert. Da an beiden Stellen große Bäume die Straße säumen, könnte in den vergangenen trockenen Sommern das Wurzelwerk die Böden ausgetrocknet und für Absenkungen gesorgt haben.

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Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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