Solebad GmbH zieht Bilanz fürs Premierenjahr: „Wir sind mehr als zufrieden“

Solebad Werne

Auf dem Papier können sich die reinen Zahlen des neuen Werner Solebads durchaus sehen lassen. Fast 200.000 Besucher kamen im Jahr 2019. Das Angebot kommt gut an - und es soll noch besser werden.

Werne

, 21.02.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zufriedene Miene bei Badleiter Jürgen Thöne. Die Statistik des neuen Werner Solebads kann sich sehen lassen.

Zufriedene Miene bei Badleiter Jürgen Thöne. Die Statistik des neuen Werner Solebads kann sich sehen lassen. © Jörg Heckenkamp (A)

Knapp 200.000 Besucher, ein erfolgreiches Rabatt-Konzept und ein fast komplett ausgelastet Kursangebot: Die Statistik, die Jürgen Thöne in dieser Woche der Gesellschafterversammlung vorlegen konnte, stimmte den Badleiter und Geschäftsführer der Natur-Solebad Werne GmbH mehr als positiv.

„Unsere Prognosen haben sich erfüllt. Wir sind mit den Besucherzahlen absolut zufrieden. Und mit dem Erlös sind wir sogar mehr als zufrieden“, erklärte Thöne. Belastbar seien die Zahlen jedoch nur bedingt. Das im April 2019 eröffnete Bad habe schließlich noch kein volles Betriebsjahr hinter sich.

Weitere Solebad-Rabatte ab März 2020

Die wahrscheinlich beste Nachricht für diejenigen, die mit Statistiken nicht viel am Hut haben: Ab März gibt es weitere Rabatte. Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten dann zehn Prozent Preisnachlass für Einzelbesuche. Das gilt auch für diejenigen, die bereits eine „Solecard“ haben - also für aktuell mehr als 5000 Personen. Thöne hierzu: „Wir wollen die Gäste mit der Karte ans Solebad binden. Und das gelingt uns bislang ganz gut.“ An den übrigen Tarifen ändert sich vorerst nichts - genauso wenig wie an den Öffnungszeiten.

Die meisten Gäste konnte das Solebad 2019 im August verzeichnen. Mehr als 30.000 Besucher passierten in diesem Monat das Drehkreuz im Eingangsbereich. Genau hier hatten die Verantwortlichen allerdings auch baulich nachbessern müssen. Das Einfach-Drehkreuz war dem Andrang schlichtweg nicht gewachsen, es bildeten sich lange Schlangen. Ein Doppeldrehkreuz musste also her.

„Da haben wir uns alle verschätzt. Das muss man zugeben. Es hätte aber auch schon vorher bei den Planungen auffallen müssen“, erklärt Thöne. Den Fehler habe man allerdings bekanntlich ausmerzen können.

Fast 200.000 Besucher verzeichnete das Solebad im Jahr 2019. Laut Badleiter Jürgen Thöne sind die Badegäste auch mit der Preisstruktur zufrieden.

Fast 200.000 Besucher verzeichnete das Solebad im Jahr 2019. Laut Badleiter Jürgen Thöne sind die Badegäste auch mit der Preisstruktur zufrieden. © Jörg Heckenkamp

Stärkster Tag war der 25. August

Und zwar im Oktober, als das Bad im Zuge der Revisionsarbeiten zehn Tage geschlossen blieb - und dementsprechend auch die mit Abstand wenigsten Besucher begrüßen konnte. Etwa 15.000 waren es in diesem Monat. Mit 2284 Besuchern war der 25. August der erfolgreichste Tag für das neue Solebad.

Von den exakt 199.540 Besuchern in 2019 nutzten mehr als 137.000 den Solebereich, gut 36.000 Besucher bevorzugten hingegen das Familienbad. Der Rest verteilt sich auf die Nutzung durch Vereine (14.400 Gäste), Schulen (6300) und Kurse (5200).

Vor allem letztere sind laut Thöne für die guten Erlöse mitverantwortlich. „Wir schauen noch, ob wir das Kursprogramm erweitern können. Aber irgendwann stoßen wir natürlich an unsere Kapazitätsgrenzen - personell und mit Blick auf die Badezeiten“, so der Badleiter.

„Ich denke, dass wir jetzt einen Stand erreicht haben, mit dem alle ganz gut zurechtkommen.“
Badleiter Jürgen Thöne

An denen hatte man zuletzt bekanntlich ein bisschen zu knabbern. Denn insbesondere nach der Schließung des Lehrschwimmbeckens in Stockum hatte es immer wieder Kritik an dem Belegungsmanagement gegeben.

Laut Thöne ist das inzwischen jedoch unproblematisch: „Wir hatten einen guten Dialog mit den Vereinen und dem Stadtsportverband. Und ich denke, dass wir jetzt einen Stand erreicht haben, mit dem alle ganz gut zurechtkommen. Es ist aber auch klar, dass man nicht immer jedem Einzelnen rechtmachen kann.“

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