Was ich zur Eröffnung des Solebades Werne unbedingt wissen muss

Öffnungszeiten, Preise

Seit 2015 ist das Natursolebad Werne geschlossen. Aus den Ruinen des alten Bades ist das neue „Solebad Werne“ entstanden. Das öffnet am kommenden Wochenende. Was Sie wissen müssen:

Werne

, 11.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Was ich zur Eröffnung des Solebades Werne unbedingt wissen muss

Hinein ins warme Sole-Nass heißt es ab Sonntag, 14. April. © Jörg Heckenkamp

Wann öffnet das Solebad nun genau?

Zum ersten Mal schwimmen kann man am Sonntag, 14. April 2019, ab 7 Uhr und dann bis 20 Uhr.

Aber öffnet das Bad nicht schon am Samstag, 13. April?

Das ist richtig, aber nur zur Besichtigung. Schwimmen ist am Samstag noch nicht möglich. Der Tag startet um zehn Uhr mit einer Eröffnungsfeier für geladene Gäste, darunter Vertreter von Politik, Kirchen und den beteiligten Baufirmen. Um 12 Uhr können dann alle Bürger das offizielle Durchschneiden des Bandes erleben.

Und dann?

Dann öffnet das Bad seine Pforten für die Öffentlichkeit. Bis 18 Uhr sind verschiedene Programmpunkte geplant, etwa Vorführungen im Aquacycling. Es gibt auch eine Moderation und Musik. Baden ist, wie gesagt, am Samstag aber nicht möglich.

Was ich zur Eröffnung des Solebades Werne unbedingt wissen muss

Schöne Atmosphäre im Strobels am Solebad. © Jörg Heckenkamp

Was kostet der Badespaß?

Es gibt grob gesagt zwei Tarif-Bereiche: Den Schwimmtarif inklusive Familienbad, Sportbad und Rutsche sowie den Soletarif, der zusätzlich das Solebad mit den beiden Textil-Saunen umfasst. Die Tageskarte für Erwachsene im Soletarif kostet 10,50 Euro, der Schwimmtarif 6,60 Euro. Es gibt allerdings etliche Stunden- und Vergünstigungstarife. Hier eine Preis-Übersicht.

Wann hat das Solebad geöffnet?

Montags von 14 bis 20 Uhr (in der Wintersaison geschlossen)
Dienstag bis Mittwoch 6 bis 20 Uhr
Donnerstag bis Freitag 6 bis 21 Uhr
Samstag 7 bis 21 Uhr
Sonntag/Feiertag 7 bis 20 Uhr

So seht es drei Tage vor der Solebad-Eröffnung aus

Video
Solebad Werne drei Tage vor der Eröffnung


Was ist mit dem Freibad?

Daran wird zurzeit noch gearbeitet. So sanieren Arbeiter zum Beispiel die Tribünen des Außen-Sportbeckens. Das ist übrigens das einzige Becken, das noch vom alten Bad übrig ist, ebenso der an das Außenbecken anschließende Technik-Trakt. Das Freibad öffnet bei stabiler Wetterlage in den Sommermonaten, vermutlich in diesem Jahr erst im Juni. Der Eintrittspreis ist in den anderen Tarifen enthalten.

Wo kann ich parken?

Nach wie vor auf dem direkt vor dem Bad gelegenen Parkplatz am Hagen. Die ersten drei Stunden sind frei (trotzdem Ticket ziehen!). Ab dann kostet jede weitere Stunde einen Euro. In der Woche endet die Parkscheinpflicht um 19 Uhr, am Samstag um 16 Uhr. Wer also am Samstagmittag ab 13 Uhr kommt, zieht das kostenlose 3-Stunden-Ticket und kann dann so lange bleiben, wie er will, weil ab 16 Uhr das Parken sowieso frei ist.

Ist die Solefläche des Neubaus in etwa so groß wie im alten Natursolebad?

Nein, sie ist kleiner. Aber das Bad wirbt damit, dass die 560 Quadratmeter Wasserfläche „das größte und modernste Solebad der Region“ ist.

Wie sieht‘s mit der Gastronomie aus?

Die betreiben zwei erfahrene Wirte aus Dortmund. Die Gastronomie heißt „Strobels am Solebad“ und ist sowohl für die Besucher des Bades als auch von außen zugänglich. Die Mindest-Öffnungszeiten sind in der Woche von 10 bis 22 Uhr. Doch Björn Lepke sagte am Mittwoch auf Anfrage, dass er die Zeiten ausdehnen wolle, um etwa den Frühschwimmern in der Woche ab acht Uhr Frühstück anbieten zu können.

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Lohnt sich die neue Familien-Attraktion des Bades, die Tunnelrutsche?

Definitiv ja. Sie ist 80 Meter lang und weist zahlreiche Kurven auf. Dadurch wirkt die Fahrt länger, als sie ist (um die 10 Sekunden). Highlights sind die beiden beleuchteten Flächen innerhalb der ansonsten dunklen Rutsche.

Ist mit Wartezeiten am Eröffnungstag zu rechnen?

Auf jeden Fall, sagt Bad-Geschäftsführer Frank Gründken. Auch in den ersten Wochen rechnet er damit „von Neugierigen überrannt“ zu werden.

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