„Zwischendurch gab es Momente, da dachte ich, wir werden nicht fertig“

dzInterview Badleiter

Einige Stunden vor der Eröffnung des Solebades, Samstag, 13. April, herrscht noch emsiges Treiben auf der Baustelle. Dennoch hat Badleiter Jürgen Thöne Zeit für ein Gespräch.

Werne

, 12.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Hallo, Herr Thöne, in wenigen Stunden präsentiert sich das Bad der Öffentlichkeit. Welches Gefühl überwiegt bei Ihnen: Erleichterung oder Erschöpfung?
(lächelt) Es ist wohl ein Mix aus beidem. Vor allem habe ich nach der langen Bauzeit wieder Lust auf einen Badebetrieb. Es macht sich aber auch Erschöpfung bemerkbar. Die letzten drei bis vier Wochen waren es täglich mindestens 12 Stunden.

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Wie fühlen Sie sich, wenn Sie an den am Sonntag startenden Badebetrieb denken?

Ich freue mich da total drauf und habe richtig Lust. Aber ich spüre auch Respekt vor den vielen Details, die es zu beachten gibt. Außerdem wird nicht alles glatt laufen, das ist nun mal so.

Wie viele Mitarbeiter stehen zur Verfügung?

Wir sind insgesamt 29 Köpfe, umgerechnet auf 23 Vollzeitstellen. Das sind 7 am Empfang, 6 im Service, 11 Aufsichtskräfte, 1 Techniker und 5 in der Verwaltung.

„Zwischendurch gab es Momente, da dachte ich, wir werden nicht fertig“

Kräfte des Solebades reinigen am Freitagnachmittag die Umkleidebereiche. © Jörg Heckenkamp

Sind darunter auch Mitarbeiter aus der alten Bad-Belegschaft?

Ja, natürlich. Wer sich damals fürs neue Bad beworben hatte und über die entsprechend Qualifikation verfügte, den haben wir gerne genommen.

Gab es Momente, in denen Sie gedacht haben: Wir werden nie pünktlich fertig?

Aber ja.

Wann genau?

Als die Firmen merkten, dass es zeitlich ernst wurde. Da wollte jeder seine Arbeit irgendwie erledigen und nahm wenig Rücksicht auf andere Gewerke. Da dachte ich, wir schaffen es nicht. Da mussten wir von der Badleitung viel koordinieren und vor allem Präsenz auf der Baustelle zeigen. Das ist uns gut gelungen.

Haben Sie irgendwann mal auf der Baustelle übernachtet?

(lacht) Das nicht, aber an manchem Abend hat es sich wirklich kaum noch gelohnt, nach Hause zu fahren.

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Endspurt im Solebad

Wenige Stunden vor der offiziellen Eröffnung haben wir einen Blick ins Solebad geworfen. Noch sind nicht alle Arbeiten erledigt. Doch man sieht bereits jetzt: Das Bad ist sehr stilvoll.
12.04.2019
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Der Außen-Solebereich.© Jörg Heckenkamp
Kräfte des Solebades reinigen am Freitagnachmittag die Umkleidebereiche.© Jörg Heckenkamp
Fast geschafft. Badleiter Jürgen Thöne weist auf das Solebad-Logo. In wenigen Stunden öffnet das Bad zum Tag der offenen Tür.© Jörg Heckenkamp
Blick in die große Sporthalle.© Jörg Heckenkamp
Mitarbeiter eines Veranstaltungsservices bereiten alles für die Eröffnungszeremonie vor.© Jörg Heckenkamp
Am Freitag dominieren noch Reinigungsgeräte. Am Samstag können die Bürger zum Schautag kommen, am Sonntag zum Schwimmen.© Jörg Heckenkamp
Kräfte des Solebades reinigen am Freitagnachmittag die Umkleidebereiche.© Jörg Heckenkamp
Blick auf ein Außen-Solebecken.© Jörg Heckenkamp
Eindrücke aus dem Solebereich des neuen Werner Bades.© Jörg Heckenkamp
Blick auf die Außen-Solebecken.© Jörg Heckenkamp
Eindrücke aus dem Solebereich des neuen Werner Bades.© Jörg Heckenkamp
Der Ruheraum des Solebereiches.© Jörg Heckenkamp
Fast geschafft. Badleiter Jürgen Thöne im Empfangsbereich des neuen Bades.© Jörg Heckenkamp
Eindrücke aus dem Solebereich des neuen Werner Bades.© Jörg Heckenkamp
Noch war am Freitagnachmittag nicht alles gereinigt.© Jörg Heckenkamp
Eine der beiden Textilsaunen.© Jörg Heckenkamp
Im Gastrobereich sind am Freitagnachmittag die Polster noch mit Folien geschützt.© Jörg Heckenkamp
Der Ruhebereich in der Solewelt.© Jörg Heckenkamp
Der Gastrobereich innerhalb der Solewelt.© Jörg Heckenkamp

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