Großer Andrang zum Start: Nach 223 Tagen durften die Besucherinnen und Besucher am Sonntag (6. Juni) wieder den beliebten Bereich im Solebad Werne nutzen. © Anne Schiebener (A)
Solebad in Werne

Solebad in Werne: Direkt zur Eröffnung des Solebereichs gibt’s einen Einlassstopp

Das Solebad in Werne ist mit der Wiedereröffnung des Solebereichs am Sonntag an seine Kapazitätsgrenze gekommen. So gab es wieder einen Einlassstopp, wie er im Sommer 2020 alltäglich war.

Einen großen Schritt in Richtung Normalität ist das Team des Solebads in Werne am Sonntag (6. Juni) gegangen. Aufgrund der niedrigen Inzidenzwerte im Kreis gab es am Wochenende weitere Lockerungen für das Bad. Nachdem zunächst nur das Sportbecken im Freibad am 22. Mai öffnen durfte, wurden sukzessive weitere Bereiche wieder in Betrieb genommen.

Seit Sonntag ist auch das Aushängeschild des Bades, der Solebereich, nach 223 Tagen wieder geöffnet. Und damit einher ging ein zwischenzeitlicher Einlassstopp, wie Carsten Langstein, kaufmännischer Leiter des Solebads, auf Anfrage dieser Redaktion erklärt.

Große Vorfreude auf Baden in der Sole

Wie groß die Vorfreude auf das Entspannen in der sechsprozentigen Sole bei den Bürgerinnen und Bürgern in der Corona-Krise war, war bereits vor Betriebsbeginn spürbar. „Schon vor 7 Uhr haben 20 Gäste am Eingang mit den Hufen gescharrt, um endlich wieder in der Sole baden zu dürfen“, erzählt Langstein. Kurz darauf hat sich die Anzahl an Gästen durch viele Frühschwimmer verdoppelt. So sei man zwischen 13 und 16 Uhr an die Kapazitätsgrenze gekommen, berichtet Langstein. Derzeit dürfen maximal 100 Gäste gleichzeitig den Solebereich nutzen.

Zwischenzeitlich gab es deshalb einen Einlassstopp. Erst wenn Gäste das Bad wieder verließen, konnten neue Gäste hinein. Eine Szenerie, die man täglich in den Sommermonaten 2020 im Solebad in Werne beobachten konnte. Da hatten einige Gäste bei heißen Temperaturen Wartezeiten bis zu zwei Stunden in Kauf genommen, um ins Freibad zu kommen.

Wartezeit am Solebad in Werne

So viel Geduld mussten die Gäste am vergangenen Sonntag aber nicht mitbringen. Einige Besucherinnen und Besucher hätten 10 bis 15 Minuten warten müssen, bis sie ins Bad hinein gehen konnten. Jeder Gast muss beim Einlass nachweisen, dass er vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Auch wenn die Überprüfung der Einlassberechtigung an der Kasse für deutlich mehr Aufwand sorgte, gab es keine größeren Verzögerungen. „Fast alle Gäste hatten sich im Vorfeld informiert“, sagt Langstein.

Und im Wasser angekommen, war die Freude dementsprechend groß. Auch bei dem Team des Solebads. „Es ist so schön, wieder Gäste hier zu haben. Wenn man die Emotionen sieht, die die Sole und das Baden auslösen können, ist das einfach bezaubernd“, resümiert Carsten Langstein begeistert. Während sich in der Sole maximal 100 Gäste gleichzeitig aufhalten dürfen, ist die Besucherzahl im Sport- und Familienbereich auf 350 begrenzt. Auf der Internetseite des Solebads www.solebad-werne.de wird die Auslastung mindestens jede Stunde aktualisiert.

Über die Autorin
Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Andrea Wellerdiek

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