Freuen sich nach einem Jahr Pause auf die Sim-Jü-Kirmes: Bürgermeister Lothar Christ und Kordula Mertens, Ordnungsamtsleiterin der Stadt Werne. Die Corona-Regeln für einen Besuch auf der Kirmes werden stichprobenartig kontrolliert. © Andrea Wellerdiek
Mit Video: Sim-Jü in Werne

Sim-Jü: So teuer kann ein Verstoß gegen die Besuchsregeln für die Kirmes werden

Sim-Jü 2021 findet statt. Wer die Kirmes Ende Oktober in Werne besuchen möchte, muss sich aber an gewisse Corona-Regeln halten. Wer sich partout nicht daran hält, dem droht ein Bußgeld.

Nachdem die Politik grünes Licht gegeben hat, steht der Sim-Jü-Kirmes vom 23. bis 26. Oktober nichts mehr im Wege. Wer die Veranstaltung in der Werner Innenstadt besuchen möchte, muss sich jedoch an gewisse Regeln halten. Von Anfang an war klar, dass eine Kirmes nur stattfinden könnte, wenn ein entsprechendes Hygienekonzept auferlegt wird.

Dazu zählt die 3G-Regel. Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf Sim-Jü besuchen. Man werde dies „mit gutem Fingerspitzengefühl“ stichprobenartig an den üblichen Eingängen und auf dem gesamten Kirmesgelände kontrollieren, kündigte Bürgermeister Lothar Christ am Freitag (24. September) an.

Stichprobenartige Kontrollen bei Sim-Jü in Werne

Den Mitarbeitern der Stadtverwaltung werden dabei der Sicherheitsdienst BAK und die Polizei helfen. „Klar ist, dass wir nicht jeden kontrollieren können“, sagt Christ. Nachweislich stichprobenartige Kontrollen seien vorgesehen. Eine Anzahl könne man nicht benennen, erklärte Kordula Mertens, Ordnungsamtsleiterin der Stadt Werne. Neben der Sicherheit der Besucher, wolle man aber auch für eine fließende, fröhliche Kirmes sorgen.

Sollte sich jemand partout nicht an die Maskenpflicht, die auf dem gesamten Gelände herrscht, halten oder nicht den Nachweis der 3G-Regeln erbringen können, dann werde man im Zweifel die Polizei bei den Kontrollen hinzuziehen. Das gilt vor allem dann, wenn sich jemand aggressiv verhalten sollte. „In diesem Fall können wir auch jemanden des Platzes verweisen“, sagt Mertens. „Das bleibt hoffentlich die Ausnahme. Wir hoffen auf eine friedliche und fröhliche Kirmes“, ergänzt Bürgermeister Lothar Christ.

Wer sich den Corona-Regeln widersetzt, muss zudem mit einem Bußgeld rechnen. Das sind bei der Sim-Jü 50 Euro bei dem Verstoß gegen die Maskenpflicht. Wer nicht nachweisen kann, dass er geimpft, genesen oder getestet ist, muss laut Mertens 250 Euro zahlen.

Schausteller wollen bei Kontrollen helfen

Dass die Corona-Regeln eingehalten werden, darauf werden auch die Schausteller achten. Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, hatte bereits angekündigt, dass er und seine Kollegen als „Hilfssheriffs“ aushelfen werden. An ihren Karussells und Buden werden sie demnach selbst Kontrollen durchführen.

Für die Ausschank- und Imbissbetriebe, die einen Innenbereich mit Sitzplätzen anbieten, gelten dabei die Regeln für Gastronomiebetriebe. Stand jetzt würde auch hier eine Maskenpflicht gelten – außer am Sitzplatz oder wenn man Getränke oder Speisen zu sich nimmt. Gleiches gilt auch auf dem gesamten Kirmesgelände. Ausschließlich für den Verzehr von Speisen und Getränken kann die Maske abgenommen werden.

Über die Autorin
Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Andrea Wellerdiek

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