Die Zahl an Corona-Patienten auf der Isolier- bzw. Intensivstation des St. Christophorus Krankenhaus ist leicht zurückgegangen. © Anne Winkler
Corona-Patienten

„Silvesterwelle“ in Werne? So ist die Lage im St.-Christophorus-Krankenhaus

Manch einer hat befürchtet, dass sich die Feiertage stark auf die Zahl der Corona-Patienten auswirkt. So ist die Situation auf der Isolier- und Intensivstation im St. Christophorus Krankenhaus.

Um den Jahreswechsel hatten viele die Befürchtung, dass sich die Feiertage und Silvester schwerwiegend auf die Corona-Infektionszahlen auswirken könnten. Auch im St. Christophorus Krankenhaus in Werne.

Doch eine Welle an Corona-Patienten, die auf der Isolier- oder Intensivstation behandelt werden müssen und die sich auf die Feiertage zurückführen lassen, hat es bisher laut Aussage von Standortleiter Ludger Risse nicht gegeben.

Zahlen sind etwas zurückgegangen

Die Zahl an Corona-Patienten auf der Isolier- und Intensivstation sei sogar leicht zurückgegangen. „Wir sind eine Niveau-Stufe niedriger. Von einer kontinuierlichen Entwicklung kann man aber noch nicht sprechen“, sagt Ludger Risse.

Man habe lange Zeit ein recht hohes Niveau gehabt. Seit zwei Wochen befinde man sich aber auf einem niedrigeren gleichbleibenden Niveau. „Sonst hatten wir auf der Isolierstation bis zu 17 Patienten, Stand heute (Montag, 18. Januar) sind es zehn. Auf der Intensivstation hatten wir in der Vergangenheit vier bis fünf Patienten, jetzt sind es zwei“, erklärt Risse. Die Zahlen könnten sich aber ständig ändern und seien immer nur eine Momentaufnahme.

Ob der verschärfte Corona-Lockdown dem befürchteten Anstieg an Corona-Patienten entgegengewirkt habe, lasse sich nicht mit Sicherheit sagen, so Ludger Risse.

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