Schweres Unwetter verschont Werne

Münsterland hart getroffen

Von größeren Schäden verschont geblieben sind in der Nacht zu Dienstag sowohl Werne als auch Herbern. Ein schweres Gewitter war über Nordrhein-Westfalen hinweggezogen, im Ruhrgebiet und im Münsterland gingen zum Teil heftige Regenfälle nieder. Die Feuerwehr spricht von Glück, dass nichts Schlimmeres passiert sei.

WERNE/HERBERN

von Kevin Kindel und Franziska von Heusinger

, 11.08.2015, 11:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Über 65.000 Blitze gingen nach dem Hitzerekord-Wochenende über NRW nieder.

Über 65.000 Blitze gingen nach dem Hitzerekord-Wochenende über NRW nieder.

Glück im Unglück hatten in der Gewitter-Nacht zu Dienstag (11.8.) sowohl Werne als auch Herbern.

Die Gemeinde Ascheberg und damit auch Herbern sind vom starken Gewitter weitestgehend verschont geblieben. Während bei Beckum die A2 überschwemmt war, gab es im gesamten Kreis Coesfeld nur zwei Feuerwehr-Einsätze in der Nacht.

Hecke brannte in Nottuln

"In Nottuln hat eine Hecke gebrannt", erklärt Feuerwehr-Sprecher Markus Nüssen auf Anfrage: "Das war schon der größte Einsatz." Einen weiteren habe es nur in Selm gegeben, Ascheberg sei mit seinen drei Gemeindeteilen verschont worden.

"Man muss auch mal Glück haben", sagt Nüssen mit einem Augenzwinkern am Morgen danach. Eine riesige zusammenhängende Gewitterwolke war am Montagabend über Nordrhein-Westfalen gezogen und hatte vielerorts für Überschwemmungen und Blitzeinschläge gesorgt.

In Werne blieb die Lage ruhig

Auch in Werne musste die  Feuerwehr beim Unwetter in der Nacht zu Dienstag zu keinen Einsätzen ausrücken. Es kam weder zu Überflutungen der Keller noch zu Blitzeinschlägen. „Wir sind verschont geblieben“, so Heinz Westbomke, Sprecher der Werner Feuerwehr. Besorgt war die Feuerwehr nicht, sie hielt sich nicht in besonderem Bereitschaftsdienst.

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