Schulstart: Anne-Frank-Gymnasium denkt über längere Pausenzeiten nach

dzSchulen in Werne

Nach den Ferien beginnt am Anne-Frank-Gymnasium Werne der Präsenzunterricht. Eine besondere Herausforderung dabei: die Maskenpflicht im Unterricht bei der Hitze. Deshalb soll es längere Pausen geben.

Werne

, 11.08.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Planungen für den Schulstart nach den Ferien laufen am Anne-Frank-Gymnasium (AFG) in Werne auf Hochtouren. Dabei erarbeiten die Verantwortlichen stets einen Plan B - falls es wieder zum Homeschooling kommen sollte im Fall von neuen Corona-Fällen. „Wir überlegen genau, wie wir im Worst-Case-Szenario wieder auf den Distanzunterricht umstellen können“, erklärt Schulleiter Marcel Damberg. Man stütze sich dabei auf die Erfahrungen, die man vor den Ferien gemacht hat.

„Maskenpflicht im Unterricht ist alternativlos“

Zunächst einmal gilt es aber, den Präsenzunterricht sicher zu gestalten. Alle Tische in den Klassenräumen sind durchnummeriert. Statt in Gruppen werden die Schüler wieder in ihren Klassenverbänden und Kursen unterricht.

Dabei gilt bis mindestens zum 31. August eine Maskenpflicht auch während des Unterrichts. „Das ist alternativlos. Bei einer Witterung von über 30 Grad ist das allerdings sehr sportlich“, sagt Damberg. Deshalb überlegt er nun, die Pausen am AFG auszuweiten. Vor allem auch damit die Schüler viel trinken können bei den heißen Temperaturen.

Viele Schüler am AFG kommen mit dem Bus

Eine besondere Herausforderung wird an dem städtischen Gymnasium auch die Ankunft der Schüler mit den Schulbussen sein. Wie vor den Ferien werde man hier wieder die vielen auswärtigen Schüler - es sind laut Damberg 40 Prozent aller Schüler - an zwei verschiedenen Eingängen ins Schulgebäude führen.

Zum ersten Mal werden die neuen Fünftklässler am Donnerstag am AFG erwartet. Die Einschulung findet laut Damberg dann in drei Schichten in der Mensa statt. Hier könne man für genügend Abstand der Besucher sorgen. Dennoch gilt hier: Maximal zwei Begleiter darf jeder neue Schüler mitbringen. Ebenso müssen die Besucher und Schüler eine Maske tragen.

Fünftklässler lernen ihren Klassenraum und Technik kennen

Nach der Einführung geht es dann in die Klassenräume, die die Mädchen und Jungen das erste Mal kennen lernen. Nach der Projektwoche bekommen sie dann ihre von der Schule zur Verfügung gestellten iPads. Statt auf einem Exkursionstag lernen die Schüler vor Ort, wie sie mit der neuen Technik umgehen sollen. Schwerpunkt hierbei seien dabei wieder die Tools, die bei einem möglichen Distanzunterricht zum Einsatz kommen würden, so Marcel Damberg. Auch die neuen Schüler sollen gleich für den Fall der Fälle - die mögliche Rückkehr zum Homeschooling - gewappnet sein.

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