Schotter, Schienen, Nottreppen - Bahnstrecke ist noch nicht fertig

Strecke der Eurobahn

Züge der Eurobahn können spätabends und frühmorgens noch nicht auf der Strecke zwischen Davensberg und Lünen fahren. Die Bahn baut nachts noch. Aber was eigentlich?

Werne, Lünen, Nordkirchen, Ascheberg

, 14.10.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aufgrund von Restarbeiten, wie hier an der neuen Zugangstreppe Selmer Straße in Werne, kann die Eurobahn in den Nachtstunden noch nicht wieder durchgängig fahren.

Aufgrund von Restarbeiten, wie hier an der neuen Zugangstreppe Selmer Straße in Werne, kann die Eurobahn in den Nachtstunden noch nicht wieder durchgängig fahren. © Jörg Heckenkamp

Die Bauarbeiten auf der Bahnstrecke Münster-Dortmund sind am Freitag, 9. Oktober 2020, größtenteils zu Ende gegangenen. Seit Samstag (10. Oktober) kann die Eurobahn zumindest von 5.30 bis 22.30 Uhr die Strecke wieder durchgängig befahren. Doch in den Nachtstunden kommt bis einschließlich Sonntag (25. Oktober) noch der Schienenersatzverkehr (Busse) zwischen Davensberg und Lünen zum Einsatz. Warum ist das so?

Grund sind die Abschlussarbeiten der Deutschen Bahn an der Strecke. Denn aufgrund einer anderen Streckensperrung sollte die Linie der RB50 der Eurobahn am 10. Oktober wieder befahrbar sein. Denn seitdem können auch die Züge der Bahn die Trasse wieder benutzen. Und was muss die Bahn jetzt noch machen?

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Auf Anfrage dieser Redaktion sagt eine Bahn-Sprecherin: „Derzeit erfolgen letzte Restarbeiten auf den Streckenabschnitten an Schotter, Schiene und Schwelle. Zudem finden letzte Arbeiten an den Strecken- und Signalkabeln statt.“

Im Rahmen der Bahndammsanierung auf zwei Teilstücken bei Ascheberg und bei Werne würden auch planmäßig neue Zugänge auf der Strecke zur Rettung und Evakuierung gebaut. Auch hier erfolgten letzte Restarbeiten. Einer dieser Zugänge findet sich beispielsweise an der Bahnbrücke Selmer Straße in Werne.

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