Sandro Brehorsts Videoblog: „Was ist, wenn ich in Madrid festsitze?“

dzCorona-Krise in Werne

Der ehemalige DSDS-Teilnehmer Sandro Brehorst sitzt wegen der Corona-Krise seit Mitte März in Moskau fest. Im Video-Tagebuch nimmt er uns mit bei seinem Versuch, wieder nach Hause zu kommen.

Werne

, 15.04.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sandro Brehorst aus Werne - bekannt aus der Casting-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ 2017 - sitzt wegen der Corona-Krise seit Mitte März in Moskau fest.

Seither versucht der 21-Jährige, das Land zu verlassen. Sein erster Flug wurde gestrichen, ein weiterer wurde kurz nach der Buchung wieder abgesagt, für andere hatte er nicht das von der Deutschen Botschaft in Moskau nötige „OK“ per Mail bekommen, dass er auf der Passagierliste steht.

Brehorst entscheidet sich für den Flug, die Eltern dagegen

Dann die nächste Möglichkeit: Ein Flug von Moskau nach Madrid am vergangenen Montag. Obwohl der Flug über 500 Euro gekostet hätte, wollte Brehorst nach dem ganzen Hin und Her der vergangenen Wochen einfach nach Hause. Doch letzten Endes entschied er sich mit seinen Eltern auch gegen diese Option.

Video
Sandro will nicht nach Madrid reisen

„Wir haben uns vorgestellt, was ist, wenn ich nach Madrid fliege und ich sitze dort fest?“ Denn in Russland habe er immerhin eine Bleibe bei seiner Verlobten Natalie und eine Möglichkeit zu leben. „Wenn ich in Madrid festsitze, dann ist erstmal Feierabend.“

Zum einen sorgt sich Brehorst, sich vor Ort nicht auf Englisch verständigen zu können, zum anderen müsse dann auf die Schnelle ein Hotel organisiert werden. Und auch um die hohen Infektionszahlen in Spanien macht sich Brehorst Sorgen.

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Nun hießt es weiter: Warten. Denn es müsse ja eine Möglichkeit geben, zumindest in die Nähe von Deutschland zu kommen, sagt der Werner. Für ihn liegt zu Hause momentan einiges auf Eis, auch seine Bewerbungen um ein Studium. Denn Brehorst möchte Gesangslehrer werden.

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