Bahnstrecke Münster-Lünen: Dieser Testlauf in Werne entscheidet über die Zukunft der Arbeiten

Deutsche Bahn

Wie geht es mit den Arbeiten an der Strecke Münster-Lünen für die RB50 weiter? Das entscheidet sich Anfang September in Werne und Ascheberg bei einem Testlauf für die Reparaturarbeiten.

Werne, Ascheberg, Lünen, Nordkirchen

, 23.08.2019, 12:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bahnstrecke Münster-Lünen: Dieser Testlauf in Werne entscheidet über die Zukunft der Arbeiten

Die Bahn plant einen Testlauf für die Bauarbeiten auf der Strecke der RB50. © Eurobahn

Es tut sich was an der Bahnstrecke der RB50 zwischen Münster und Lünen. Die Deutsche Bahn hat in einer Pressemitteilung einen Testlauf in Werne und Ascheberg für die Reparatur des Bahndamms angekündigt.

Zwischen dem 1. und 7. September 2019 führt die Deutsche Bahn sechs Probe-Rammungen in Ascheberg und Werne durch, um zu schauen, wie viel Zeit für die Rammungen notwendig sind.

Deutsche Bahn will Zeitplan auf die Minute genau takten

Die Testarbeiten seien nötig, „um den Zeitplan für die Hauptbauarbeiten minutiös eintakten zu können. Ziel ist es, planmäßig und pünktlich die notwendigen Arbeiten durchführen zu können“, so Kirsten Verbeek, Sprecherin der Deutschen Bahn in NRW.

Die Arbeiten finden nachts während der Betriebsruhe statt, um den Bahnverkehr nicht einzuschränken. Die lärmintensiven Rammungen dauern voraussichtlich je etwa 30 Minuten.

Ab November starten dann die ersten Vorarbeiten für die Sanierung der beschädigten Bereiche, unter anderem mit Vegetationsarbeiten. Außerdem müssen Zuwegungen zum Gleis hergestellt werden. Die Hauptbauarbeiten sollen im Januar beginnen.

„Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten“, heißt es weiter.

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