Klimaschutz in Werne

„Proaktiv voranschreiten” – FDP in Werne fordert Bilanz des Klimaschutzmanagers

Johannes zur Bonsen ist Klimaschutzmanager der Stadt Werne und seit einem Jahr im Amt. Nun fordert die FDP eine Bilanz seiner Arbeit - und spart nicht mit Kritik.
Die FDP in Werne fordert eine Bilanz des Klimaschutzmanagers. Derzeit werde zu viel debattiert und zu wenig gehandelt. © picture alliance/dpa

Am 15. Juni 2020 hat Klimaschutzmanager Johannes zur Bonsen sein Amt bei der Stadt Werne angetreten. Ein Jahr danach beantrag nun die FDP in Werne eine Bilanz seiner Arbeit für die kommende Ratssitzung – direkt nach der gerade erst stattgefundenen Mobilitäts- und Umweltausschuss-Sitzung.

Der Klimaschutzmanager solle darlegen, welche konkreten Maßnahmen auf sein Wirken hin ergriffen wurden, welchen Effekt diese Maßnahmen haben, wie viele Tonnen CO2 dadurch bereits eingespart werden konnten und ob Werne infolgedessen eine Vorreiterposition einnehmen könne.

„Es reicht für uns nicht aus, andere Städte und ihre Maßnahmen zu kopieren. Wir möchten proaktiv voranschreiten und mit innovativen Lösungen das Thema Klimaschutz angehen“, so die Fraktionsvorsitzende Claudia Lange in einer Pressemitteilung. Derzeit werde zu viel auf Metaebene diskutiert als konkret gehandelt.

„Eine der größten Herausforderungen”

„Der Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wer nur über Möglichkeiten redet, aber keine Maßnahmen ergreift, geht nicht einen Schritt in Richtung Problemlösung“, stellt Artur Reichert klar.

„Die Errichtung von Windrädern auf den längst eingerichteten Windenergie-Vorrangzonen, ein Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, die Verbesserung der Radinfrastruktur und eine Verwaltung, die sich zunehmend konkret um eine aktive Vorbildrolle bei der CO2-Neutralität bemüht – dass sind nur einige Maßnahmen, die man ergreifen könnte. Aber einen echten Fortschritt in diesen Punkten sehen wir nicht“, betont Benedikt Lange.

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