Premiere der Corona-Gottesdienste erlebten weniger Gläubige als üblich

Gemeinde St. Christophorus

Nach vielen Wochen konnten die katholischen Gläubigen am vergangenen ersten Mai-Wochenende wieder gemeinsam Gottesdienste feiern. Es waren aber weniger als sonst in den Kirchenbänken.

Werne

, 06.05.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrdechant Jürgen Schäfer (53) zeigt die Absperrungen und die Markierungs-Zeichen, wo die Gläubigen in der Christophorus-Kirche sitzen dürfen.

Pfarrdechant Jürgen Schäfer (53) zeigt die Absperrungen und die Markierungs-Zeichen, wo die Gläubigen in der Christophorus-Kirche sitzen dürfen. © Jörg Heckenkamp

Wegen der Corona-Krise waren auch Gottesdienste untersagt. Viele Wochen mussten die Gläubigen auf die Gemeinschaft in ihren Kirchen verzichten. Online übertragene Messen hielten als Ersatz her. Ab dem ersten Mai-Wochenende, 2./3. Mai, sind Gottesdienste wieder erlaubt. Allerdings unter strengen Hygiene- und Schutzvorschriften.

Das und die Angst gerade von älteren Gemeindemitgliedern, haben wohl dazu geführt, dass deutlich weniger Gläubige die katholischen Kirchen in Werne aufsuchten. „Ich habe zwei Gottesdienste in St. Christophorus geleitet“, sagt Pfarrdechant Jürgen Schäfer auf Anfrage der Redaktion. „Am Samstagabend in der Vorabendmesse waren etwa 40 Gläubige da, am Sonntag rund 60 und damit weniger als sonst.“ Aber damit hatte er schon gerechnet.

Die Corona-Schutzvorschriften hätten gut funktioniert und seien von den Besuchern anstandslos akzeptiert worden. Ob Atemmasken, Abstandsregeln, eine veränderte Ausgabe der Hostie bei der Kommunion: „All‘ das hat gut geklappt“, sagt Schäfer.

Entsprechend müsse man für das kommende Wochenende keine Änderungen vornehmen. Die katholischen Gottesdienste finden zu den üblichen Zeiten statt. Nur der Samstagabend-Termin in der Krankenhaus-Kapelle ist in die Kirche Maria Frieden verlegt.

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