Plötzlich lebt ein Pfau in seinem Garten: Franz Rinschede (89) steht vor einem großen Rätsel

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Franz Rinschede (89) hat schon viel gesehen. Doch als eines Morgens plötzlich ein Pfau in seinem Garten steht, staunt auch er. So schön wie der Anblick ist, so groß sind die Fragezeichen.

Werne

, 27.06.2019 / Lesedauer: 3 min

In seinem großen Garten ist Franz Rinschede (89) viele Tiere gewohnt: Eichhörnchen, Meisen und andere Tiere, für die auch eine Schale Futter bereitsteht. Doch seit drei Wochen hat Rinschede einen ganz besonderen Gast in seinem Garten: einen etwa ein Meter großen Pfau.

„Plötzlich stand der Pfau vor meiner Tür und schaute mich an“, sagt Rinschede über den Tag vor drei Wochen, an dem er das Tier erstmals gesehen hat. Seitdem ist das Pfauen-Weibchen Stammgast im Garten des Rentners.

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Pfau in Werner Garten
© Vanda Hadulla

Zwei- bis dreimal am Tag steht er bei Rinschede auf der Matte. Mal auf dem Balkon, mal im Blumenbeet und mal legt er sich einfach auf den Rasen. „Einmal stand er sogar schon zwei Meter weit in meiner Küche. Das war ein Anblick“, sagt Rinschede.

Als der Werner seine Blumen gießen wollte, ließ er seine Tür offen, die direkt vom Garten in die Küche führt. Und zack, hatte er einen tierischen Gast, der durch seine Wohnung stolzierte. „Ich wusste gar nicht, was ich machen soll. Nicht, dass er mir noch ins Schlafzimmer folgt.“

Plötzlich lebt ein Pfau in seinem Garten: Franz Rinschede (89) steht vor einem großen Rätsel

Franz Rinschede hat einen Pfau im Garten. Auch Schwiegertochter Vanda Hadulla hat das Tier schon mehrfach gesichtet. © Mario Bartlewski

Doch der friedliche Vogel ließ sich aus der Wohnung verscheuchen und machte es sich wieder im Garten gemütlich. Doch auf Dauer soll das Tier dort nicht bleiben. So langsam verzweifelt Rinschede. „Ich habe keine Ahnung, woher das Tier kommt“, sagt er. Dabei hat er schon einige Hebel in Bewegung gesetzt.

In der Nähe befindliche Bauern hat er schon angesprochen. Doch dort vermisst man keinen Pfau. Auch bei seinen Freunden oder beim Stadtfest konnte Rinschede nichts herausfinden.

„Irgendjemandem muss der Pfau doch gehören“

„Irgendjemandem muss der Pfau doch gehören. Man sorgt sich um das Tier“, sagt Rinschede. Im Sommer sehe er kein Problem, doch vor Herbst und Winter graut es ihm. „Ich habe ja keinen Unterstand. Dann wird es dem Pfau viel zu kalt.“

Seine Schwiegertochter Vanda Hadulla hat ihr Glück bereits bei Facebook versucht, doch auch dort meldete sich niemand, der etwas über die Herkunft des Pfaus weiß.

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Ein Pfau im Werner Garten zwischen Eichhörnchen
© Vanda Hadulla

„Es ist ein großes Rätsel“, sagt Rinschede. „In der freien Natur gibt es hier ganz bestimmt keine Pfauen.“ Die Hoffnung, dass sich der Besitzer noch meldet, hat Rinschede nicht aufgegeben. Doch solange erfreut er sich noch an dem schönen Anblick des Pfaus in seinem Garten.

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