Pfarrer Andreas Bader will die vakante Stelle in der evangelischen Kirchengemeinde Werne besetzen. © EKG Werne
Vakante Stelle

Pfarrer Andreas Bader: Überzeugender Probegottesdienst – Wahl aber noch nicht fix

Andreas Bader will die vakante Pfarrstelle in der evangelischen Kirchengemeinde Werne besetzen. Beim Probegottesdienst überzeugte er. Trotzdem ist seine Wahl noch nicht hundertprozentig sicher.

Am 24. Januar hat sich Pfarrer Andreas Bader in der Martin-Luther-Kirche in Werne in einem Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde vorgestellt. Er will die vakante Pfarrstelle besetzen. Seit vier Jahren sucht die Gemeinde nun schon eine geeignete Person für diese Position.

Der Gottesdienst scheint bei der Gemeinde gut angekommen zu sein. „Wir haben bisher nur positive Rückmeldungen bekommen“, sagt Alexander Meese, Vorsitzender des Presbysteriums der evangelischen Gemeinde.

Diese Einschätzung teilt auch Meese. „Ich fand den Gottesdienst gut. Im Nachgespräch hat er gut auf die Fragen der Gottesdienst-Teilnehmer reagiert. Man hat seine Erfahrung gesehen. Ich finde, er ist eine gute Besetzung für die Stelle“, erklärt Meese.

Auswahlverfahren wohl noch bis April

Mit dem Probegottesdienst hat Pfarrer Andreas Bader wohl überzeugt. Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Superintendantin Kirsten Goldbeck trifft sich am 7. Februar in einer Videokonferenz. Dann wollen sie den Pfarrer offiziell wählen. „Ich habe positive Rückmeldungen. Ich habe keine Bedenken, dass es nicht klappt“, sagt Alexander Meese zu der Wahl. Das Ergebnis wolle man sofort bekanntgeben.

Sollte Andreas Bader am 7. Februar vom Presbyterium gewählt werden, ist das Verfahren noch nicht vorbei. Bis zum 1. März 2021 gibt es eine Einspruchsfrist. „Das ist gesetzlich vorgegeben. Wenn die Frist ohne Einspruch endet, geht es weiter“, erklärt Meese zum weiteren Vorgehen. Danach müsse die Landeskirche die Wahl bestätigen. Bis zum 1. April 2021 soll das passieren.

Zuletzt war Pfarrer Andreas Bader in der evangelischen Gemeinde Brambauer in Lünen tätig. Er wurde 1961 geboren, lebt mit seiner Frau in der Dortmunder Nordstadt und hat Theologie und Philosophie studiert. Zu Andreas Baders Schwerpunkten zählen die Themengebiete Meditation, Spiritualität und QiGong.

Internet-Übertragung funktionierte reibungslos

Wegen der aktuellen Corona-Maßnahmen wurde der Probegottesdienst zusätzlich im Internet übertragen. Denn in der Kirche durften sich nur maximal 40 Personen aufhalten. Diese Zahl enthält alle, die am Gottesdienst mitgewirkt haben, also auch die Techniker.

Technisch habe alles funktioniert, wie die Gemeinde es geplant hatte, führt Meese fort. Im Schnitt habe die Liveübertragung um die 50 Zuschauer im Internet gehabt. Das aufgezeichnete Video steht bei etwa 250 Klicks (Stand 28. Januar, 14 Uhr). Das Video findet sich unter diesem Link: www.youtube.com/watch?v=aa-XGD7iz6o.

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