Interaktiver Ostergarten mit Miniklagemauer lockt ins Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum Werne

Ostergarten in Werne

Sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen, ist nie einfach. Am Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum in Werne können Interessierte spielerisch an das Thema rangehen.

Werne

, 21.03.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Interaktiver Ostergarten mit Miniklagemauer lockt ins Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum Werne

Pfarrer Alexander Meese, Pfarrerin Carolyne Knoll, Team-Mitglied Martin Mertens und Helfer Sascha Markewitz freuen sich auf die Besucher des Ostergartens. © Laura Schulz-Gahmen

In wenigen Wochen ist Ostern. Doch warum feiern wir Ostern und was genau geschah an Ostern? Diese und andere Fragen werden ab Sonntag, 24. März, im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum beantwortet.

Bereits zum dritten Mal bietet das Team der Kinderkirche im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum in Werne eine Tour durch den Ostergarten an. Der Ostergarten soll die letzten Stationen im Leben Jesu darstellen. Auf diese Weise ist es den Besuchern möglich, die letzten Tage Jesu nachzuempfinden.

Verschiedene Stationen beinhalten unterschiedliche Aufgaben. Statt sich „berieseln" zu lassen, können Interessierte interaktiv und mit pädagogischem Ansatz lernen.

Badesalz und Seerosen

So können Kinder Badesalze mit Kräutern und Duftölen veredeln und auf diese Weise die letzte Salbung verstehen. Eine „Miniklagemauer" finden die Besucher ebenfalls vor. Dort können sie auf kleinen Zetteln ihre Verfehlungen aufschreiben und in die Mauer stecken. Das symbolische Händewaschen gleicht dem „Hände in Unschuld waschen". In einer Gebetsecke dürfen Teelichter angezündet werden.

Beim letzten Abendmahl liegen Brot und Trauben für die Kinder auf der Tafel. Da das Thema Tod ein schwieriges und düsteres ist, dürfen die Kinder selbstgebastelte Seerosen im Auferstehungsgarten auf den See legen. „Sie sollen symbolisch für die Hoffnung stehen, dass nach dem Tod noch etwas Schönes kommt", erklärt Pfarrerin Carolyne Knoll.

Team der Kinderkirche hat Ideen konzipiert

„In Hamm gab es diese Aktion bereits in verschiedenen Gemeinden und wir haben uns angeschlossen", erklärt Pfarrer Alexander Meese. Die Ideen für die einzelnen Stationen stammen aus dem zehnköpfigen Team der Kinderkirche.

Kinder zwischen fünf und elf Jahren können bereits am Samstag, 23. März, und somit einen Tag eher in den Ostergarten schauen. Im Anschluss an die Kinderkirche können sie zwischen 10 und 13 Uhr die Bedeutung von Ostern erfahren.

Der Ostergarten hat bis einschließlich Ostern für angemeldete Gruppen geöffnet. In der Zeit danach wird sich das Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum schon auf die Konfirmationszeit vorbereiten. Gruppenanmeldungen nimmt Pfarrer Alexander Meese entgegen.

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