Ortsteil-Check: Wo es in Werne und Herbern lebenswert, familienfreundlich oder unsicher ist

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Im großen Ortsteil-Check haben Menschen in Werne, Stockum und Herbern die Lebensqualität ihres Ortes bewertet. Hier finden Sie alle Ergebnisse auf einen Blick.

Werne, Herbern

, 18.03.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Herberner dürfen sich glücklich schätzen: Ihr Wohnort ist im Vergleich mit Werne und Stockum am lebenswertesten. Das ist das Ergebnis des großen Ortsteil-Checks unserer Redaktion. Insgesamt haben 517 Werner, 119 Stockumer und 312 Herberner ihren Ortsteil in 17 Kategorien bewertet.

Auf einer Skala von 1 bis 10 haben sie eingeschätzt, für wie familienfreundlich sie ihren Ort halten, wie sie die Nahversorgung sehen, die Sportmöglichkeiten, die Familienfreundlichkeit, die Angebote für Seniorinnen und Senioren, die Verkehrsbelastung und einiges andere mehr.

Wie schneidet Ihr Ortsteil im Ortsteil-Check ab? Schauen Sie auf unserer Karte nach – und vergleichen Sie ihn mit anderen Ortsteilen, in denen zum Beispiel Ihre Eltern oder Freunde leben:

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An dieser Stelle beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Stadtteilcheck und seinen Ergebnissen.

  • Was schätzen Werner und Herberner am meisten an ihrer Stadt/an ihrem Ort?
    Am besten haben die Ortsteile bei den Fragen nach Nahversorgung, Radfahren und Grünflächen abgeschnitten.

  • Wo gibt es den größten Verbesserungsbedarf? Die mit Abstand schlechteste Note vergeben die Befragten bei der Frage nach dem Angebot für Jugendliche.

  • Werne und Herbern verfügen über verschiedene Bauerschaften. In den Ergebnissen tauchen nur drei Ortsteile auf. Warum?
    Natürlich sind alle Antworten in die Auswertung eingeflossen. Das Werner Stadtgebiet haben wir in Werne und Stockum aufgeteilt und Herbern als Ortsteil gewertet.

  • Können wir mithilfe des Ortsteil-Checks überhaupt Aussagen über die Meinung aller Werner und Herberner machen?
    Dazu haben wir einen Statistik-Experten befragt: Bernd Weber, Geschäftsführer der Medienagentur mct aus Dortmund. Er findet es zunächst einmal „toll, dass so viele ihre Meinung gesagt haben“. Natürlich müsse man sich bewusst machen, dass die Befragung keinen offiziellen Charakter habe, zum Beispiel, weil die befragten Internet-Nutzer nicht identisch mit den Wernern insgesamt seien. „Dann konnte jeder selbst entscheiden, ob er die Fragen beantwortet oder nicht. Haben jetzt vor allem die Begeisterten geantwortet oder die Nörgler? Das wissen wir nicht.“ Aber auf der anderen Seite sagt er auch: „Der Ortsteil-Check ist ein Stimmungsbild, das zu Diskussionen über gute Seiten und kritische Punkte anregen soll – und die Aufgabe erfüllt er.“

  • An welchem Wert messen wir, ob ein Stadtteil ober- oder unterhalb des Durchschnitts liegt?
    Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, nicht das sogenannte arithmetische Mittel, den „Durchschnitt“, zu berechnen. Stattdessen greifen wir auf den sogenannten Median zurück. Das ist der Wert, der genau in der Mitte zwischen allen anderen Werten steht. Damit wollen wir vermeiden, dass der Mittelwert zu stark durch einzelne Ausreißer beeinflusst wird. Ein Beispiel: In einer Kategorie gibt es fünf Werte: 1, 7, 8, 9 und 9. Der Durchschnitt wäre dann 6,8 (34/5). Der Median wäre 8, weil 8 in der Mitte liegt, wenn man die Werte nach ihrer Größe ordnet. Dieser Wert spiegelt die Realität besser wider.

  • Wie und wo werten wir die Daten aus? Zu den nackten Ergebnissen, die wir vorab in diesem Artikel präsentieren, werden wir bis zum 4. April mehrmals wöchentlich ausführliche Analysen für jeden einzelnen Stadtteil veröffentlichen. Die erste Analyse veröffentlichen wir hier am 18. März.

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