Oldtimer Classic machte in Werne Station

WERNE Das Oldtimer-Spektakel am Wochenende ließ jedes autobegeisterte Herz höher schlagen. Ein exquisites Stück folgte dem nächsten und die Sonne leistete ihren Beitrag. Lack und Chrom erstrahlten und in so manchem Wagen konnte man sich regelrecht spiegeln. Doch die Pracht war nicht nur schön anzusehen. Geschicklichkeit der Fahrer war gefragt. Und dabei spielte ein Gummihuhn eine nicht unerhebliche Rolle.

von Von Mareike Kneip

, 27.07.2008, 14:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bürgermeister Rainer Tappe, der im Vorfeld vom Startfahrzeug, einem Morgan 4-4 Le Mans Rennwagen von 1938 schwärmte, freute sich, so viele Fahrzeughalter begrüßen zu dürfen. Im Rahmen der zweiten ADAC Oldtimer Classic legten die stolzen Besitzer eine rund 100 km lange Fahrstrecke zurück, die im Vorfeld in Etappen eingeteilt worden ist. Karawane machte Stopp am Moormannbrunnen Den Startpunkt bildete Selm, von wo aus am Bauernknapp in Cappenberg die erste Prüfung anstand. In 25 Sekunden mussten die Fahrzeuge die Steigung überwunden haben. Wer mehr Zeit benötigte, erhielt Punktabzüge. In Werne legte die Autokarawane dann einen längeren Zwischenstopp ein und absolvierte zwei Geschicklichkeitsprüfungen am Moormannbrunnen vor dem Steinhaus. Zum einen wurde gefordert, präzise auf eine Gummifliese vorzufahren und mit dem Hinterreifen genau auf dieser zu verbleiben.  Bloß nicht anecken Das Ergebnis „Null“ war in diesem Fall das Optimum, denn null Punkte der im Vorfeld vergebenen Maximalpunkte wurden abgezogen. Dieses Ziel galt ebenso bei der zweiten Prüfung, bei der Einschätzungsvermögen und Augenmaß gefragt waren. Aus der Distanz wurde ein Gummihuhn vom Fahrer oder dem Beifahrer auf die Höhe gewinkt, die das Auto unterfahren kann, ohne anzuecken.Witz und Charme und schöne Anekdoten Oldtimer-Experte Christof Schmerstraeter, der selbst einen Opel Record von 1968 fährt, führte mit Witz und Charme durch das Programm und wusste neben fachlichen Details auch die eine oder andere Anekdote zu erzählen. Immer mehr Leute strömten vor den Brunnen, nahmen auf den Bänken und Strohballen Platz und schauten begeistert zu.  Auch Werner Fahrer waren dabei Besonders hervorzuheben sind Fahrer aus Werne, die ihr Fahrzeug zur Schau stellten. Karl und Barbara Köster mit ihrem Daimler Benz, Horst Arenz mit einem Borgward P100, Peter Blank und Ursula Lüke mit einem Fort Taunus von 1982  sowie Lothar Gerhard mit einem Motorrad BMW R 69. Zur Belohnung für die bisher erfolgreich absolvierten Prüfungen kehrten die Fahrer in Herbern in der Gaststätte „Zum letzten Wolf“ ein und setzten ihre Reise über Lüdinghausen, Bork Selm fort, wo am Abend im Bürgerhaus eine Gala mit Siegerehrung anstand.

 

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