Nach Corona-Pause: Verkehrsverein Werne bietet wieder Stadtführungen an

Tourismus

Lange mussten die Werner wegen der Corona-Krise auf die beliebten historischen Führungen durch ihre Stadt verzichten. Nun sind sie wieder möglich - wenn auch unter bestimmten Auflagen.

Werne

, 06.07.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Heidelore Fertig-Möller und Gottfried Forstmann vom Verkehrsverein Werne freuen sich, nach der Corona-Pause endlich wieder Stadtführungen abieten zu können.

Heidelore Fertig-Möller und Gottfried Forstmann vom Verkehrsverein Werne freuen sich, nach der Corona-Pause endlich wieder Stadtführungen abieten zu können. © Felix Püschner

Anfang März 2020 hat der Verkehrsverein Werne zum bislang letzten Mal eine Themenführung durch die Lippestadt veranstaltet. Seither war das nicht mehr möglich. Die Corona-Krise sorgte dafür, dass sich keine neugierigen Teilnehmer mehr „auf Spurensuche“ durch Werne begeben konnten, um Einblicke in die Stadthistorie zu bekommen.

Niemand konnte mehr den Erzählungen von Stadtführerin Heidelore Fertig-Möller lauschen, die die Teilnehmer bekanntlich in entsprechendem historischen Gewand als Stadtsekretarius, Pilger, Nachtwächter und Co. mit Anekdoten, Erzählungen und Hintergrundwissen versorgt.

„Das war schon ziemlich traurig und ich vermisse das wirklich sehr“, sagt Fertig-Möller. Dann muss sie grinsen. Der Grund: Schon bald sind Führungen wieder möglich - wenn auch unter bestimmten Auflagen. „Für die nächste Woche hat sich schon die erste Radfahrergruppe aus Lüdinghausen zur Themenführung ‚Von der Sole zur Kohle’ angemeldet“, sagt die Stadtführerin und zweite Vorsitzende des Verkehrsvereins.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Die Führungen sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich, die Teilnehmerzahl ist auf 10 bis 15 Personen begrenzt. Wer dabei sein möchte, muss seine Kontaktdaten beim Verkehrsverein hinterlassen. Eine Maskenpflicht besteht grundsätzlich nicht. „Wir werden aber darauf achten, dass die Leute die Mindestabstände einhalten“, versichert Vereinsvorsitzender Gottfried Forstmann. Auf Wunsch können sich die Teilnehmer ebenfalls in historisches Gewand kleiden. Das stellt der Verkehrsverein nach Absprache zur Verfügung - ohne Reinigungsgebühr natürlich.

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Auf die große szenische Stadtführung, an der in den vergangenen Jahren bis zu 30 Schauspieler beteiligt waren, müssen die Werner allerdings noch eine Weile verzichten. „Das ist uns derzeit noch zu heikel. Allerdings haben wir bereits zwei fixe Termine für die Nachtwächterführung“, so Forstmann. Die Führung unter dem Motto „Durch dunkle und geheimnisvolle Gässchen - Werne bei Nacht und Nebel“ findet am 6. sowie am 13. und 20. November statt. Voraussichtlich werden auch hier maximal 15 Personen teilnehmen können.

Anmeldung und Infos

Die neuste Themenführung trägt den Titel „Alt-Werne - neu entdeckt“ und ist als Spaziergang zu den Stromkästen der Altstadt mit den 20 schönsten Fotos von Werne zwischen 1900 und 1960 konzipiert.

Prospekte mit ausführlichen Informationen zu den verschiedenen Führungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im Büro des Verkehrsverein am Roggenmarkt 13 (Tel. 02389 531640) sowie im Internet unter www.verkehrsverein-werne.de. Die Teilnahmegebühren in Höhe von 30 bis 40 Euro pro Gruppe sind als Spende für den Verkehrsverein gedacht.

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