Die Politik freut sich auf die Surfworld in Werne. Aber würde sie auch die Welle reiten? Wir haben u. a. bei Bürgermeister Lothar Christ nachgefragt. © picture alliance/dpa

Mit Video: Surfworld in Werne: Wann stehen Sie auf der Welle, Herr Christ?

Surfpark geplant: Wie für manche das Bauvorhaben noch unvorstellbar ist, so ist es auch die Vorstellung, Politiker beim Surfen zu sehen. Wer von ihnen wird in der Surfworld die Welle reiten?

Dort, wo früher die Zeche stand, soll künftig die weltweit größte Wellensurf-Anlage entstehen. Die Pläne für die Surfworld in Werne wurden beim Bürgerforum per Live-Stream ausführlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei der Veranstaltung hatten Zuschauer die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Was das Projekt des Initiators Dr. Michael Detering spannend und wohl auch förderungsfähig macht, ist die Idee, die Wellensurf-Anlage mit zwei Pools nicht nur für Freizeitsportler zu öffnen, sondern auch für die Wissenschaft – etwa für die Forschung in der Wellendynamik.

Mario Löhr, Landrat des Kreises Unna, schätzte die Chance auf eine Förderung im Rahmen des sogenannten 5-Standorte-Programms des Bundes als gut ein. Darüber hinaus verriet er, ob er sich vorstellen könnte, künftig selbst einmal auf einer Welle in der neuen Surf-Anlage in Werne zu reiten. Während sich Löhr eher zurückhaltender äußerte, hatte Wernes Bürgermeister Lothar Christ eine klare Antwort im Video parat.

Und Initiator Dr. Michael Detering? Ihn wird man künftig auf jeden Fall auf dem Surfbrett in der Anlage in Werne sehen. „Ich bin kein Surf-Profi, aber ich habe schnell Feuer gefangen“, sagt der Ingenieur. „Surfen lernet man schneller als Skifahren. In einer Stunde kann man schon auf dem Surfbrett stehen.“ Die Surfworld in Werne soll 2023, spätestens 2024, eröffnen.

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Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Andrea Wellerdiek

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