Michael Zurhorst legt Amt nieder: „Sie haben eine Menge bewegt“

Zurhorst legt Amt nieder

Der Stadtentwicklungsausschus hat am Dienstagabend seinen Vorsitzenden Michael Zurhorst aus dem Amt verabschiedet und ihm für viele Dinge gedankt, die er in den letzten Jahrzehnten erreicht hat.

Werne

, 25.09.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ratsherr und Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses Michael Zurhorst (2.v.l.) hat am Dienstagabend (22. September) seine letzte Ausschusssitzung erlebt.

Ratsherr und Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses Michael Zurhorst (2.v.l.) hat am Dienstagabend (22. September) seine letzte Ausschusssitzung erlebt. © (A) Jörg Heckenkamp

Bevor am Dienstagabend im Alten Rathaus in Werne die eigentliche Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses startete, ergriff Adelheid Hauschopp-Francke das Wort und richtete es an den Vorsitzenden Michael Zurhorst, der mit Ende der noch laufenden Legislaturperiode sein Amt nach über 16 Jahren niederlegt. Für Zurhorst war es am Dienstagabend somit seine letzte Ausschusssitzung als Vorsitzender.

„Wir möchten uns bedanken und Ihre Zeit würdigen“, begann die SPD-Politikerin. „Das heißt nicht, dass wir uns immer angenähert haben. Das ist auch richtig so, das ist Demokratie. Wir sitzen hier, um Konsensfähigkeit zu erzielen und das war mit Ihnen möglich.“ Einige Dinge blieben ihr bei Zurhorst in Erinnerung: seine Kompetenz, sich auch in Themen hereinzuarbeiten, von denen man nicht alles wusste, die freundlichen Gespräche, die teils babylonische Türme haben bauen wollen, um einen Konsens mit den Anwohnern zu finden und die Halbsätze, mit denen Zurhorst manchmal eine Konsensfähigkeit erzielt habe. „In diesem Ausschuss haben Sie eine Menge bewegt.“

„Über alle Fraktionen hinweg großen Respekt verdient“

Den Dankesworten schloss sich auch Baudezernent Ralf Bülte an. „Sie haben Ihr Amt genauso umsichtig und verantwortungsvoll wahrgenommen wie Ihre Vorgänger und haben sich über alle Fraktionen hinweg großen Respekt verdient. Es wurden teils hitzige Diskussionen geführt und am Ende immer eine gute Entscheidung getroffen.“

Zurhorst selbst bedankte sich für die warmen Worte: „Ich habe das sehr gerne gemacht.“ Vor allem die Zusammenarbeit mit Karl-Friedrich Ostholt sei eine spannende Zeit für ihn gewesen. „Ich bin ein bisschen stolz, was in den letzten Jahren so passiert ist.“ Als Beispiel nannte Zurhorst den Busbahnhof und das Kaufhaus. Insgesamt, so Zurhorst, habe man die Projekte der vergangenen Jahre gut hinbekommen.

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