Kita in Werne

Kita St. Sophia: Werner Politik gibt grünes Licht für Container-Standort

Die nächste Übergangslösung für die Kinder der Kita St. Sophia steht fest: Ein Container soll kommen. Das hatte die katholische Kirche als Trägerin bereits bekannt gegeben. Nun gab auch die Werner Politik ihren Segen.
Die Werner Politik hat ihre Zustimmung für die Container-Lösung der Kita St. Sophia in Stockum gegeben. © Pixabay

Sowohl im Bezirksausschuss Stockum als auch im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familien (Jugendhilfeausschuss) hatte der neue Standort zur provisorischen Unterbringung der Kita-Gruppen von St. Sophia auf der Tagesordnung gestanden. Bekanntlich will die katholische Kirchengemeinde als Kita-Trägerin die Fläche neben dem Evangelischen Gemeindezentrum an der Graf-von-Westerholt-Straße als Standort für einen Container nutzen, in dem dann zwei der vier Kita-Gruppe untergebracht werden.

Die Pläne hierzu hatte Pfarrdechant Jürgen Schäfer bereits im Januar im Gespräch mit unserer Redaktion erläutert. Die Stadtverwaltung hatte daraufhin geprüft, inwiefern der Standort geeignet ist – unter Berücksichtigung der Elternwünsche und den Anforderungen der Trägerin. Die von der Kirchengemeinde favorisierte Standort-Lösung hatte sich dabei als beste Option erwiesen.

In beiden Ausschüssen folgten die Ausschussmitglieder einstimmig dem Beschlussvorschlag der Verwaltung. Damit gaben sie einerseits grünes Licht für den favorisierten Containerstandort an der Graf-von-Westerholt-Straße – andererseits hat die Verwaltung nun den Auftrag, den Kita-Träger „bei der Umsetzung der Forderungen der Elternschaft zur konzeptionellen Überarbeitung des Außengeländes aktiv zu begleiten.“

Die CDU wäre gerne noch einen Schritt weitergegangen und forderte in einem zusätzlichen Antrag konkrete Maßnahmen, damit „die Qualität des Provisoriums mit einem ordentlichen Standort vergleichbar ist“. Nötig seien dazu unter anderem die fachgerechte Schallreduktion im ehemaligen Kirchenraum des Evangelischen Gemeindehauses sowie die Einbeziehung des östlichen Parkplatzes als Außenspielfläche und deren kindgerechte, ansprechende Gestaltung.

Dass der Antrag nicht zur Abstimmung kam, lag nicht zuletzt auch daran, dass die Stadt nur bedingt Einfluss auf die konkrete Gestaltung der Kita hat, da sie nicht Trägerin ist. Zudem sah man die aufgeführten Punkte in den Reihen der Politik teils als Selbstverständlichkeit an. Dennoch werde man die Vorschläge beim weiteren Vorgehen berücksichtigen, hieß es.

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