Kameras im Kaufhaus Gröblinghoff

WERNE Ab Freitag, 11. Juli, wird eine Videoanlage den gesamten Verkaufsbereich sowie den Wareneingang des Einkaufszentrums Gröblinghoff überwachen. Das erklärte das Unternehmen mit Geschäftsführer Markus Gröblinghoff in einer Pressemitteilung.

08.07.2008, 17:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Geschäftsführer Markus Gröblighoff

Geschäftsführer Markus Gröblighoff

Eine hohe Diebstahlrate hätte den Einsatz dieser Anlage notwendig gemacht. Sie ermögliche die zeitaktuelle und zeitversetzte Feststellung von Diebstählen und Beschädigungen im Verkauf und an der Rampe. Die Daten würden von Polizei und Staatsanwaltschaft als Beweismittel für potenzielle Verfahren anerkannt und können für die Strafverfolgung eingesetzt werden.

Professionelle Täter abschrecken

Die Geschäftsführung gehe davon aus, dass in erster Linie professionelle Täter, aber auch Gelegenheitsdiebe durch das erhöhte Risiko der Ergreifung abgeschreckt werden. Ehrliche Kunden solle der Kameraeinsatz nicht stören. Die Auswertung der Bilddaten erfolge nur bei begründetem Verdacht, beim Fund leerer Verpackungen oder beim Fund aufgerissener oder zerstörter Ware. Alle Bilddaten, die nicht zur Straftatverfolgung dienen, würden nach zwei Wochen wieder gelöscht.

Aufenthaltsräume sind ausgeschlossen

Das Kaufhaus lege ebenfalls Wert auf die Feststellung, dass sich der Kameraeinsatz auf den Verkaufsraum und die Warenannahme beschränkt. "Selbstverständlich sind Aufenthaltsräume, Umkleiden und Waschräume von der Überwachung ausgeschlossen. Wir möchten nicht mit den unseriösen Methoden einiger Detekteien in Zusammenhang gebracht werden", heißt es in der Mitteilung.

Taschen einschließen

Im Zusammenhang mit den Kontrollen mitgebrachter Taschen wies das Unternehmen noch einmal darauf hin, dass diese bis auf weiteres fortgeführt werden. Um diese Prozedur zu vermeiden, könnten Taschen im Eingang in den bereitstehenden Schließfächern eingeschlossen werden.

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