Heiraten in Zeiten der Coronakrise: Zwei Werner geben sich in kleinem Kreis das Ja-Wort

Hochzeit

Gerade in schweren Zeiten ist es wichtig Hoffnung, Liebe und Glück groß zu schreiben. Heiraten in Zeiten der Corona-Krise geht immer noch: wenn auch mit Einschränkungen.

Werne

, 20.03.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz der Corona-Krise hat sich ein Werner Paar am Freitag das "Ja"-Wort gegeben.

Trotz der Corona-Krise hat sich ein Werner Paar am Freitag das "Ja"-Wort gegeben. © Leandra Stampoulis

Das Wetter ist an diesem Freitagvormittag (19. März) nicht ganz so blendend wie in den vergangen Tagen. Dafür sticht in den beinahe leeren Gassen der Werner Innenstadt das strahlend weiße Brautkleid von Nidhi Gangal heraus. Sie und ihr Bräutigam Michael Joraschkewitz strahlen über beide Wangen. Für die beiden ist heute ein schöner Tag - trotz Coronakrise.

„Die Stimmung ist hervorragend“, sagt Joraschkewitz. Bei allen Vorsichtsmaßnahmen kann die Feier nicht wie geplant ablaufen: Die Zahl der Gäste musste von 45 auf 12 gekürzt werden.

Feier wird groß im Sommer nachgeholt

Aber das frisch verheiratete Paar sieht auch dem positiv entgegen: „Wir werden wahrscheinlich dann im Sommer eine größere Feier machen.“

Auch die Flitterwochen sind erstmal auf Eis gelegt. Eine Reise in die Beneluxstaaten war geplant, aber die wurde schon vor Wochen abgesagt. Ohne Probleme, sagt Joraschkewitz.

Das Beste aus der Situation machen

Für diesen Tag ist klar, dass die beiden das Beste aus der Situation machen werden: „Der Jägermeister kann auch Corona überleben.“ Was damit genau gemeint ist, bleibt der freien Assoziation offen. Doch aus der gelassenen Stimmung vor dem Hotel Ickhorn kann man lesen, dass anschließend angestoßen wird.

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