Großereignis Loveparade: Thomas Stöver aus Werne liefert die Technik

WERNE/DORTMUND Wer eine Party feiern will, sollte sich einen möglichst ungewöhnlichen Ort suchen. Thomas Stöver aus Werne hat diese Herausforderung angenommen.

von Von Daniel Claeßen

, 16.07.2008, 08:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

"Der Sound wird perfekt sein", verspricht Stöver, der früher selbst Platten aufgelegt hat und weiß, was gut für einen DJ ist. Am Samstag werden eine Menge über die Plattenteller huschen: Namen wie "Busy P", Dusty Kid oder Tocadisco treiben den Raverpuls wie den Beat steil nach oben.

"Der Sound wird perfekt sein", verspricht Stöver, der früher selbst Platten aufgelegt hat und weiß, was gut für einen DJ ist. Am Samstag werden eine Menge über die Plattenteller huschen: Namen wie "Busy P", Dusty Kid oder Tocadisco treiben den Raverpuls wie den Beat steil nach oben.

"Wir haben diese Veranstaltung im vergangenen Jahr bereits in Essen versorgt. Das Feedback der DJs war sehr positiv", gibt sich Stöver auch für Dortmund zuversichtlich.

Stövers Start in die DJ-Karriere

Vor rund 20 Jahren startete der Werner ganz klassisch in seine DJ-Karriere: "Ich habe auf Hochzeiten und Schützenfesten Musik gemacht. Irgendwann wurden die Veranstaltungen größer, bis hin zur Ü30-Party in den Westfalenhallen in Dortmund."

Als Stöver 2004 seinen Meister absolvierte, blieb keine Zeit mehr fürs Hobby. Seitdem sorgt er mit seiner Firma "LTS Eventtechnik" dafür, dass Veranstaltungen wie die "Mixery Love Sensation" in Dortmund einen bleibenden Eindruck sowohl bei DJs als auch bei Ravern hinterlassen.

Unter anderem liefert LTS die Ausrüstung für die R3-Club-Party in Essen oder das House-Event auf dem Flughafen Marl. Im Vergleich zur Love Parade 2007 wird es einige Veränderungen geben. "Wir werden zwei Ebenen bauen. Der Main Floor bekommt zwei Videoprojektionen." Auf eine Lasershow hat der Veranstalter, die Do-Love GmbH, verzichtet. "Zu aufwendig. Dafür sollen es lieber einige Boxen mehr sein."

30-Stunden-Schicht zur Loveparade

Die Licht- und Tontechnik von Thomas Stöver übersteigt die Stromleistung vor Ort bei weitem. "Deshalb rücken wir mit zwei Generatoren an, die jeweils eine Leistung von 250 KVA bringen." Am Freitag um 12 Uhr beginnt die 30-Stunden-Schicht, in der Stöver mit elf Mitarbeitern den Autopark in das Techno-Mekka verwandelt.

Zwölf Stunden Abbau

"Für den Abbau haben wir etwas weniger Zeit. Wir fangen am Sonntag um sechs an und müssen spätestens nach zwölf Stunden raus sein." Während der Veranstaltung wird sich der Meister zurücklehnen: "Der kritische Punkt ist kurz vor Beginn, wenn alles abgestimmt werden muss. Danach läuft in der Regel alles, es sei denn, jemand zieht den Stecker." Damit das nicht passiert, baut Thomas Stöver die Anschlüsse weit oben an die Decke.

 

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