Yener Ari (47) hat mit seiner Familie und der Firma in Werne eine neue Heimat gefunden

Gewerbe-Ansiedlung

Der Garten- und Landschaftsbauer Arinski aus Bergkamen will sich in Werne ansiedeln. Das Grundstück ist vorhanden. Jetzt hofft Inhaber Yener Ari, dass die Bagger schnell anrücken können.

Werne

, 24.04.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Yener Ari (47) hat mit seiner Familie und der Firma in Werne eine neue Heimat gefunden

Gertrud (45) und Yener Ari (47) von der Gartenbaufirma Arinski freuen sich mit Philipp Cramer von der Wirtschaftsförderung Werne über die Ansiedlung an der Pagensstraße. © Jörg Heckenkamp

Wir warten auf die Baugenehmigung, dann kann es sofort losgehen“, sagt der 47-jährige Yener Ari. Wenn alles gut läuft, dann könne die Firma bereits im Herbst den Betrieb aufnehmen, meint er. Philipp Cramer von der Wirtschaftsförderung Werne dämpft lächelnd diesen Optimismus: „Gehen wir mal von Ende des Jahres aus.“

Yener Ari und seine Frau Gertrud (45) betreiben seit 2009 eine Firma für Garten- und Landschaftsbau in Bergkamen. „Dort sind wir auf einem kleinen Grundstück in einem Wohngebiet“, erzählt der Chef. „Wir wollten uns vergrößern und gerne nach Werne umziehen“.

Firma Arinski kauft 1161 Quadratmeter-Grundstück

Die Wirtschaftsförderung konnte laut Cramer einige Grundstücke anbieten. Als ideal für die Firma Arinski habe sich die Freifläche an der Pagensstraße, an der Zufahrt zum Tennisclub Blau-Weiß, gezeigt. „Hier hat die Firma ein Grundstück von 1161 Quadratmeter erworben“, sagt Cramer.

Die Fläche befindet sich auf dem insgesamt 5500 Quadratmeter großen Areal, auf dem sich vor einigen Jahren der Malerbetrieb Schlierkamp und die Firma Heuser angesiedelt haben. Zwischen Heuser und dem künftigen Arinski-Gelände stehen noch rund 2500 Quadratmeter zur Verfügung. „Vielleicht nehmen wir davon in Zukunft noch ein Stück“, blickt Yener Ari weit voraus.

Warten auf die Baugenehmigung

Doch zunächst heißt es, die Baugenehmigung abzuwarten und dann loszulegen. Auf dem Gelände sollen eine Halle sowie ein Wohnhaus entstehen. Dort wollen Yener und Gertrud Ari mit ihren beiden Kindern einziehen.

Ein großes Materiallager, das viel Lkw-Verkehr nötig macht, soll am neuen Domizil nicht entstehen. Yener Ari: „Wir lassen Material direkt zu den Baustellen liefern.“ Arinski verfügt inklusive Chef über fünf Mitarbeiter. Für die Expansion wären neue Beschäftigte wünschenswert, „aber der Arbeitsmarkt ist in diesem Bereich leer gefegt‘“, sagt Ari.

Der Firmen-Namen „Arinski“ ist ein Gemisch aus Yener Aris türkisch-stämmigen Hausnamen sowie dem Nachnamen seiner aus Polen stammenden Ehefrau.
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