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Fischbestand in der Horne zufriedenstellend

Nach dem Gülle-Unfall im April 2018 beklagte der Angelverein Werne-Lippetal das große Fischsterben in der Horne. Auch Fischereiberater Michael Prill vom Kreis Unna war damals entsetzt. Seit vielen Jahren begleitet er das langjährige Quappen-Projekt des Landesfischereiverbandes Westfalen und Lippe und dann diese Katastrophe, erinnert er sich am Samstag im Gespräch mit unserer Zeitung an das große Fischsterben. Doch offensichtlich hat sich der Fischbestand erholt. Beim jährlichen Elektrobefischen zog er ein positives Resümee. Bis zu 20 Zentimeter groß waren die Quappen, im Volksmund als Süßwasser-Dorsch bekannt, die der Angelverein im Juni 2019 ausgesetzt hatte. Beim Einsetzen in die Horne waren die vom Aussterben bedrohten Quappenlarven gerade mal drei bis fünf Zentimeter groß.
10.05.2020
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Zu Beginn des Elektrofischens ermittelt Michael Prill die Leitfähigkeit des Hornewassers.© Helga Felgenträger
Für das Elektrofischen zieht sich Michael Prill eine Schützausrüstung (Neopren-Anzug) an.© Helga Felgenträger
Michael Prill misst die Leitfähigkeit und Temperatur der Horne. Sie beträgt 16,5 Grad. Die Wasserhöhe liegt bei 35 Zentimeter.© Helga Felgenträger
Die Messwerte gibt Michael Prill an die Helfer des Werner Angelvereins weiter.© Helga Felgenträger
Im Kescher sammeln sich die Fische.© Helga Felgenträger
Zur Ermittlung des Fischbestands in der Horne wendet Michael Prill am Samstag die Methode der Elektrobefischung an.© Helga Felgenträger
Zur Freude der Angler haben sich die Quappen in der Horne gut entwickelt.© Helga Felgenträger
20 Zentimeter lang waren die Quappen.© Helga Felgenträger
Nach dem Elektrofischen wirft Michael Prill die Fische wieder ins Wasser.© Helga Felgenträger
Durch das Elektrofischen werden die Fische temporär betäubt. So lassen sich Art und Größe bestimmen.© Helga Felgenträger
Jürgen Hachenei (l.) und Friedhelm Bock vom Angelverein Werne-Lippetal zeichnen den Fischbestand in der Horne auf.© Helga Felgenträger
Entgegen der Fließrichtung der Horne fischt der Fischereiberater des Kreises Unna, Michael Prill.© Helga Felgenträger
Die eingesammelten Fische wirft Michael Prill anschließend wieder in die Horne zurück.© Helga Felgenträger