Der Bus brannte auf der Werner Straße vollständig aus. © Feuerwehr Bergkamen
Werner Straße gesperrt

Feuerwehr löscht brennenden Bus – Straße wegen Glatteis und Bergung noch immer gesperrt

Lichterloh brannte ein Bus am frühen Mittwochmorgen auf der Werner Straße. Durch das Löschwasser wurde die Straße zur Eisbahn - ist aber nicht nur deshalb gesperrt.

Es war 5.35 Uhr, als die Feuerwehreinheiten Overberge, Rünthe und Weddinghofen an die Werner Straße gerufen wurden. Dort hatte ein Bus im Motorraum Feuer gefangen. Das Feuer fraß sich schnell durch das Innere des Busses.

Zum Glück handelte es sich um eine Leerfahrt und der 54-jährige Busfahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ein Autofahrer hatte ihn in Höhe der Industriestraße auf den Funkenflug im Bereich des Hecks aufmerksam gemacht. Er fuhr auf dem Weg Richtung Werne noch bis zur nächsten Bushaltestelle. Beim Verlassen des Fahrzeugs bemerkte er dann das Feuer im Motorraum.

„Der Bus brannte in voller Ausdehnung“, schilderte Patrick Gundlach, Pressesprecher der Feuerwehr, die Einsatzlage, die die alarmierte Feuerwehr dann vorfand. Zwar hätte man dem Feuer eine „Wasser- und Schaumschlacht“ geboten, aber das Ausbrennen des Busses konnte nicht verhindert werden.

Straße noch länger gesperrt und Feuerwehrmann verletzt

Der Einsatz hatte aber auch noch andere Folgen: Weil sich die Werner Straße im Bereich der Einsatzstelle aufgrund des Wassers und Schaums in eine spiegelglatte Fläche verwandelte, sperrte die Polizei die Werner Straße zwischen Hafenweg und Industriestraße. Weil auch der Ostenhellweg nur einseitig befahrbar ist, hatte das enorme Auswirkungen auf den Verkehr in Rünthe. Viele Fahrzeuge, darunter auch Lastwagen, deren Fahrer von der Sperrung an der Kreuzung Hafenweg/Rünther Straße überrascht wurde, quälten sich über die Rünther Straße.

Die Sperrung der Straße konnte bislang auch noch nicht wieder aufgehoben werden. Zwar wurde das Glateis durch die Räum- und Streudienste inzwischen weitestgehend beseitigt, doch solange der Bus nicht von einem Abschleppunternehmen geborgen wurde, kann kann der Verkehr nicht freigegeben werden, erklärte eine Polizeisprecherin. Wie lange sich die Bergungsarbeiten noch hinziehen werden, ist unklar.

Feuerwehrmann verletzt

Das Glatteis wurde auch einem Feuerwehrmann zum Verhängnis: Er rutschte aus und brach sich dabei eine Rippe. Auch das Material der Feuerwehr litt unter der Kälte und musste später im Gerätehaus aufwändig gereinigt und für folgende Einsätze vorbereitet werden.

Pkw-Brand in Bergkamen-Mitte

Nahezu zeitgleich war auch die Feuerwehr Mitte im Einsatz: Auf der Käthe-Kollwitz-Straße brannte ein Privatwagen vollständig aus.

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