Sturmtief Hermine löst drei Mal Alarm bei Feuerwehr Werne aus

Feuerwehr Werne

Das Sturmtief Hermine sorgte am Sonntag, 27. Dezember, für drei Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Werne. Der Schaden ist bis jetzt gering, könnte sich aber noch erhöhen.

Werne

, 28.12.2020, 10:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Drehleiter der Feuerwehr Werne, hier auf einem Archiv-Foto, kam Sonntag an der Cappenberger Straße zum Einsatz.

Die Drehleiter der Feuerwehr Werne, hier auf einem Archiv-Foto, kam Sonntag an der Cappenberger Straße zum Einsatz. © Helga Felgenträger (A)

Die Freiwillige Feuerwehr Werne musste wegen des Sturmtiefes Hermine am Sonntag, 27. Dezember, drei Mal ausrücken. Personen waren nicht gefährdet, der Sachschaden ist gering. Er könnte sich aber noch erhöhen.

Die erste Sturm-Alarmmeldung ging am Sonntag um 10.12 Uhr ein. Ein Baum sollte quer über der Südkirchener Straße, Höhe Reithalle Schwert, liegen. „Es stellte sich heraus, dass es sich um einen großen Ast handelte“, sagt Tobias Tenk, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Werne, auf Anfrage der Redaktion. Das Hindernis war schnell beseitigt.

Dramatischer klang die nächste Alarmierung um 15.42 Uhr. „Baum durchgebrochen und droht auf Haus zu stürzen“. Die Feuerwehr raste zum Osticker Berg nach Langern. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Baum in einem kleinen Waldstück gebrochen war und auf ein Gartenhaus zu stürzen drohte. „Doch vor Ort konnten wir nichts machen, die Drehleiter konnten wir dort nicht einsetzen“, sagt Tobias Tenk. Die Wehr sperrte das Gelände ab. Der Baum droht immer noch, auf die Hütte zu stürzen.

Der dritte und letzte Sturmalarm führte die Wehrleute um 16.47 Uhr zur Cappenberger Straße. Dort war genug Platz, um die Drehleiter einzusetzen. Die Retter bargen einen großen, etwa drei Meter langen Ast, der abgebrochen war und sich im Baum verfangen hatte.

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