Feuerwehr in Werne: 22 Einsatzkräfte rücken an Theodor-Fontane-Straße aus

Feuerwehr in Werne

Weil Augenzeugen Rauch und einen ausgelösten Rauchmelder wahrgenommen hatten, mussten am Samstagnachmittag 22 Einsatzkräfte, ein Notarzt, die Polizei und der Rettunsdienst in Werne ausrücken.

Werne

, 01.08.2020, 18:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einer Dachgeschosswohnung ist es am Samstagnachmittag in Werne zu einer leichten Rauchentwicklung gekommen.

In einer Dachgeschosswohnung ist es am Samstagnachmittag in Werne zu einer leichten Rauchentwicklung gekommen. © Feuerwehr Werne

Weil die Bewohner einer Dachgeschosswohnung in der Theodor-Fontane-Straße in Werne am Samstagnachmittag offenbar Gegenstände auf dem Herd vergessen hatten, ist gegen 15.13 Uhr die Feuerwehr mit insgesamt 22 Einsatzkräften ausgerückt.

Den Einsatzkräften war von Augenzeugen Rauchgeruch und ein ausgelöster Heimrauchmelder in einem Mehrfamilienhaus gemeldet worden. „Aufgrund der Bebauung eines Mehrfamilienhauses und der hohen Anzahl an Bewohnern wurde der gesamte Löschzug 1 alarmiert“, heißt es von der Feuerwehr Werne in einer Pressemitteilung.

Feuerwehr Werne findet verbrannte Materialien auf dem Herd

Vor Ort hatten sich die Anwohner bereits vor dem Haus versammelt und gaben der Feuerwehr erste Informationen. „Der Bewohner der Wohnung reagierte nicht auf Klingeln oder Klopfen der Einsatzkräfte. Die Erkundung auf der Rückseite des Gebäudes ergab keinerlei Erkenntnisse auf ein offenes Feuer oder schwarzen Brandrauch“, heißt es von der Feuerwehr weiter.

Die Theodor-Fontane-Straße in Werne war für ca. 45 Minuten voll gesperrt.

Die Theodor-Fontane-Straße in Werne war für ca. 45 Minuten voll gesperrt. © Feuerwehr Werne

Zeitgleich ging ein Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem Türöffnungswerkzeug vor. Nachrückende Kräfte verlegten eine Schlauchleitung bis direkt vor die Wohnungstüre. Als die Wohnungstüre mittels Ziehfix geöffnet war, fanden die Einsatzkräfte angebrannte und geschmolzene Gegenstände auf dem Herd. Bewohner konnte die Feuerwehr vor Ort nicht antreffen und kontrollierte die Wohnung auf weitere Brandnester. Mit einem Hochleistungslüfter wurde die Wohnung gelüftet.

„Der Rauchmelder und die damit verbundene schnelle Wahrnehmung des Brandes hat hier schlimmeres verhindert“, so die Feuerwehr. Gegen 16 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Die Einsatzkräfte waren mit 5 Fahrzeugen im Einsatz. Auch Rettungsdienst und Notarzt waren vor Ort.

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Nachdem die Feuerwehr Werne bereits am Samstag (1. August) wegen eines Rauchmelders ausrücken musste, wiederholte sich dieses Szenario am Sonntag. Die Feuerwehr rückte wieder mit einem Großaufgebot aus. Von Eva-Maria Spiller

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