Fahrradfahren in Werne: Neue Initiative will Situation für Radler deutlich verbessern

Neue Fahrrad-Initiative

Es gibt Radwege und Fahrrad-Abstellanlagen, einen Radring und Schutzstreifen für Radler. Doch das ist längst nicht genug, bemängelt eine neue Initiative. Sie fordert deutlich mehr.

Werne

, 28.10.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fahrradfahren in Werne: Neue Initiative will Situation für Radler deutlich verbessern

Wollen sich für die Stärkung des Radverkehrs in Werne einsetzen. V. l. Winfried Hoch, Holger und Ulrike Bergemann, Jan Heidenreich und Stephan Rengelink mit Paula (l.) und Ida. © Heike & Hans-Peter Auel

„Werne braucht ein Radverkehrskonzept“, sagt Holger Bergemann. Der 43-jährige ist einer der Organisatoren der neuen Initiative „Radverkehr in Werne“. Es gäbe in viele gute Ansätze, „aber der Gesamtblick fehlt“, sagt der passionierte Radfahrer Bergemann.

Negative Fahrrad-Beispiele an der Penningrode

Er zog mit seiner Familie 2015 in die Lippestadt. „Werne ist eine Kleinstadt mit kurzen Wegen. Das Fahrrad könnte das Hauptverkehrsmittel sein.“ Doch die aktuelle Infrastruktur gebe das noch nicht her. Als Negativ-Beispiele nennt er die Situation an Penningrode/Ovelgönne oder die schmalen Schutzstreifen an der Kreuz Hansaring/Stockumer Straße. „Da stehen Sie als Fahrradfahrer dann zwischen den Lkw“, moniert Bergemann.

Die Initiative bündelt bereits einigen Sachverstand. Denn mit dabei sind bis jetzt der ADFC Werne, der Kreisverband Dortmund-Unna des ökologischen Verkehrsclubs VCD sowie der Radsportclub RSC 79. „Doch wir möchten noch mehr fahrradinteressierte Werner begeistern“, sagt Bergemann.

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Aus diesem Grunde findet am Dienstag, 5. November, um 18.30 Uhr eine Auftaktversammlung für alle Interessierten im Gasthaus Havers, Selmer Landstraße 85, statt.

Die Initiative plant für das kommende Jahr zahlreiche Aktionen, um Verbesserungen für den Radverkehr in der Stadt ins Gespräch zu bringen und für eine stärkere Förderung zu werben.

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