Es bleibt weiter eiskalt in Werne. Auch der Schnee bleibt der Lippestadt weiter erhalten. Wie eisig es war, zeigt das Bild von Nadine Tembaak aus Werne, die eine gefrorene Seifenblase auf ihrem Balkon fotografiert hat. © Nadine Tembaak
Wetter in Werne

Eisige Temperaturen für Werne vorhergesagt: Wann taut der Schnee auf?

Die Schneemassen werden Werne noch tagelang erhalten bleiben. Denn Meteorologen prognostizieren zwar wenig Neuschnee, aber auch eisige Temperaturen für die nächsten Tage. Besserung ist aber in Sicht.

Die Winterlandschaft bleibt Werne weiterhin erhalten. Denn auch in den nächsten Tagen wird es nicht deutlich wärmer werden. Stattdessen prognostizieren Meteorologen strengen Frost in den Nachtstunden. Bis der Schnee schmilzt, wird es also noch dauern.

Für diejenigen, die sich am Schnee satt gesehen haben, hat Malte Witt, Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst, eine gute und eine schlechte Nachricht: „Erst einmal kommt nicht mehr viel Schnee dazu. Aber bis es dem Schnee an den Kragen geht, wird es noch dauern.“ Denn für diese Woche sieht der Experte weiterhin kalte Temperaturen voraus. Bis der Schnee tauen kann, brauchen die Werner also noch Geduld.

Dauerfrost in Werne bleibt

Bis Anfang der nächsten Woche bleibt es beim Dauerfrost in Werne. Während die Temperaturen am Mittwoch (10. Februar) und Donnerstag (11. Februar) bei maximal minus 4 Grad liegen, geht es in den Folgetagen wohl ähnlich mit teils etwas kälteren Temperaturen (bis zu minus 6 Grad am Freitag) weiter. Für Sonntag (14. Februar) könne man sich an den Null-Punkt und damit langsam wieder an Temperaturen im Plus-Bereich annähern, so Malte Witt.

In den Nächten wird es allerdings eiskalt bleiben. Die Temperaturen fallen in der Nacht zu Freitag und Sonntag auf minus 13 Grad, in der Nacht zu Samstag sogar bis auf minus 15 Grad. Weiterhin leistet das winterliche Hochdruckgebiet also ganze Arbeit.

Temperaturen im Plus-Bereich ab Montag

Etwas milder – wenn man überhaupt davon sprechen kann – wird es wohl am Montag (15. Februar). Da seien nachts Temperaturen von minus 3 bis 4 Grad zu erwarten und tagsüber sogar 3 Grad plus. „Das wird dazu führen, dass der Schnee langsam antauen kann. Dazu ändert sich die Luftmasse, die sich durchmischt, sodass es ein bisschen wärmer werden kann“, erklärt der Meteorologe.

Dazu werden bereits ab Donnerstagnachmittag einige Sonnenstrahlen erwartet. Aber es kann wieder ungemütlich werden, weil ab Freitag wieder Sturmböen mit einer Stärke von 6 bis 7 möglich sind. „Es sind zwar nicht mehr kräftige Böen von Stärken von 8 bis 9, wie wir sie zuletzt hatten. Aber angenehm ist anders“, sagt Malte Witt.

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Schneeverwehungen am Kirchplatz in Werne

Zur Erklärung: Bei einer Stärke von 6 sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 45 Stundenkilometern möglich. Der Deutsche Wetterdienst gibt dazu Beispiele, wie sich diese Windstärke auswirken kann: starke Äste schwanken, Regenschirme sind nur schwer zu halten, Telegrafenleitungen pfeifen im Wind.

Schneeverwehungen, wie sie am Sonntag und Montag in Werne zu beobachten waren, wird es aber in dem Ausmaß wohl nicht mehr geben. Älterer Schnee, so Malte Witt, würde nicht so schnell hochgewirbelt. Dies sei vor allem bei Neuschnee der Fall. Und davon soll es laut dem Meteorologen ja nicht mehr viel geben.

Über die Autorin
Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Andrea Wellerdiek

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