Eisbär Knut rettet entführten Zwergesel

Puppentheater

WERNE Seit mehr als 20 Jahren zieht Thomas Sperlich durch die Lande und spielt, schnitzt oder schreibt Stücke wie "Der kleine Eisbär Knut". Am Dienstag begeisterte das Puppentheater die kleinen Zuschauer im Kolpingsaal.

von Von Irene Steiner

, 05.01.2010, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Knut berät sich mit Zoowärter Mümmelmann.

Knut berät sich mit Zoowärter Mümmelmann.

Der Zwergesel Pancho ist entführt worden, und Knut der Eisbär macht sich mit seinen Zookollegen auf den Weg, um ihn zu befreien. Letztlich mit Erfolg natürlich.So kurz, aber natürlich absolut nicht erschöpfend kann der Inhalt des Puppenspiels "Der kleine Eisbär Knut" erzählt werden.

Doch eigentlich ist die Geschichte natürlich bunter. Da sind nicht nur die putzigen Tierplüschfiguren, allen voran der Eisbär Knut, aber auch sein Onkel Gustav, der quirlige Vogel Johann Strauß und der etwas lethargische Löwe Simba, die jedes eine spezielle Farbe ins Spiel bringen. Da sind auch die Menschen(ähnlichen) Figuren, der Zoowärter Mümmelmann und der böse Riese Kilian. Die haben handgeschnitzte Köpfe, und die hat der Puppenspieler "Joe" selbst gemacht.Puppen sind selbst geschnitzt

Joe heißt eigentlich Thomas Sperlich, das Puppentheater hat sein Großvater Joe gegründet und auch sein Vater schon geführt. Und Puppen haben auch alle geschnitzt. "Aber mein Vater konnte das besser", gesteht Thomas Sperlich. Doch das sieht nur sein selbstkritischer Blick: Die Figuren haben markante Gesichter und eine freundliche Physiognomie, und da trauen sich auch die Kinder aus dem Publikum, den Riesen in die Hand zu nehmen.

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