Wochenrückblick

Die Woche in Werne: Todes-Drama im Hochhaus, Ärger um Müllkippen, Baby-Namen

Gerade in Zeiten der Pandemie überschlagen sich die Nachrichten. Wir blicken auf die Themen, die in den vergangenen sieben Tagen in Werne besonders für Aufsehen gesorgt haben - auch abseits von Corona.
Wir blicken auf Themen, die die Lippestadt in den vergangenen sieben Tagen besonders bewegt haben. © Feldermann

Keine andere Geschichte hat unsere Online-User in dieser Woche so sehr beschäftigt wie das Drama, das sich am Sonntag (3. Januar) in einem Hochhaus im Holtkamp abgespielt hat: Weil in einer Wohnung seit mehreren Tagen durchgehend Licht brannte und Nachbarn den dort wohnenden Mann schon länger nicht gesehen hatten, alarmierten sie die Polizei. Die Einsatzkräfte der Werner Feuerwehr brachen die Wohnungstür auf – und fanden die Leiche eines 71-jährigen Mannes. Die Todesursache blieb fürs Erste unklar.

Christopher Werner (29) am Schreibtisch seiner neuen Praxis in der Werner Fußgängerzone.
Christopher Werner (29) am Schreibtisch seiner neuen Praxis in der Werner Fußgängerzone. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

Neue Praxis beendet Leerstand in der Werner Innenstadt

In der Werner Fußgängerzone gibt es nach wie vor viele leerstehende Ladenlokale. Seit Montag (4. Januar) allerdings eins weniger. Denn dort, wo sich einst das Kindermodengeschäft „Coole Piraten“ sowie anschließend das Büro des Quartiersmanagers befanden, hat der aus Hamm stammende Christopher Werner (29) nun eine Logopädie-Praxis eröffnet. Stimm-, Sprach- und Sprechtherapie werden dort angeboten. Denkbar ist allerdings auch, dass dieses Angebot noch ausgebaut wird.

Wilde Müllkippen sorgen weiter für Ärger in Werne.
Wilde Müllkippen sorgen weiter für Ärger in Werne. © Daniel Claeßen © Daniel Claeßen

Wilde Müllkippen sorgen für erhitzte Gemüter in Werne

Deutlich weniger erfreulich als die Nachricht vom beseitigten Ladenleerstand: Ärger um wilde Müllkippen. So lagen etwa auf dem Wirtschaftsweg in Westbrenningen Mitte Dezember mehrere Kubikmeter Bauschutt. So eine illegale Abfallentsorgung ist keine Seltenheit in der Stadt. Dass man die Übeltäter erwischt, hingegen schon. Die müssen dann mit teils hohen Geldstrafen rechnen. Bis zu 5000 Euro könne das schon mal kosten, sagt das Umweltbundesamt. Auch weil eine solche Abfallentsorgung verheerende Folgen für Flora und Fauna haben kann.

Leon und Marie sind die beliebtesten Babynamen in Werne.
Leon und Marie sind die beliebtesten Babynamen in Werne. © Unsplash © Unsplash

Marie und Leon sind die beliebtesten Baby-Vornamen in Werne

Vier mal Leon, vier mal Marie: Keine anderen Vornamen wurden in der Lippestadt im Jahr 2020 häufiger an neugeborene Jungen beziehungsweise Mädchen vergeben. Dass Leon und Marie dadurch die alleinigen Tabellenführer in der Hitliste der beliebtesten Vornamen sind, ist aber nicht die einzige Besonderheit. Denn: In beiden Fällen setzen sie sich zudem gegen einen deutschlandweiten Trend durch. Während Leon in Deutschland lediglich auf Platz fünf rangiert, taucht Marie im Deutschland-Ranking überhaupt nicht auf. Letzteres ist bei den Mädchen vor allem durch Namen geprägt, die auf „a“ enden, etwa Pia und Antonia.

Die unteren Dachziegel sind bereits entfernt. Der Start des Abrisses des ehemaligen Hauses der Familie Leenders dauert aber noch.
Die unteren Dachziegel sind bereits entfernt. Der Start des Abrisses des ehemaligen Hauses der Familie Leenders dauert aber noch. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

Zwei alte Häuser in der Lippestadt sorgen für Aufsehen

Seit Wochen schon steht das ehemalige Wohnhaus der bekannten Familie Leenders (Mode Leenders) leer. Durch den Abriss des Hauses soll Platz für 18 neue Wohneinheiten geschaffen werden. Die Rodungsarbeiten auf dem großen Grundstück sind bereits erfolgt. Der eigentliche Abriss lässt allerdings noch eine Weile auf sich Warten. Letzteren wollen Stadt und Politik im Falle des Gebäudes an der Südmauer 27 unbedingt vermeiden. Weil das Haus mit der denkmalgeschützten Fassade zunehmend verfällt und sich der Eigentümer nur bedingt kooperativ zeigt, fordert die SPD nun ein fundiertes Handlungskonzept zum weiteren Vorgehen. Auch eine Enteignung ist im Gespräch.

Das Thema Impfen erhitzt teils die Gemüter - auch in Werne.
Das Thema Impfen erhitzt teils die Gemüter – auch in Werne. © dpa © dpa

Verwirrung um Impfung in betreutem Wohnen

Die Impfungen in Seniorenheimen sollten auch in Werne in dieser Woche starten. Aber es gab dennoch Verwirrung rund ums Thema Impfen: Zum Beispiel mit Blick auf die Menschen, die im betreuten Wohnen leben. Kommen die Mitarbeiter der mobilen Impfteams auch zu denen? Wir haben beim Gesundheitsministerium nachgefragt. Die Antwort: „Es ist vorgesehen, dass diese Personen nach Möglichkeit einen Termin im Impfzentrum wahrnehmen.“

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