Neuer Kunstrasenplatz im Dahl soll Ende 2020 fertig sein

Sportanlage im Dahl

Völlig überraschend stehen der Stadt 1,5 Millionen Euro zur Sanierung der Sportanlage im Dahl zur Verfügung. Schon 2020 soll der Kunstrasenplatz fertig sein.

Werne

, 11.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Neuer Kunstrasenplatz im Dahl soll Ende 2020 fertig sein

Sportdezernent Alexander Ruhe (l.) und Bürgermeister Lothar Christ freuen sich über den unerwarteten Geldsegen aus Berlin. © Jörg Heckenkamp

Am Dienstag, 9. April, trudelte laut Aussage von Bürgermeister Lothar Christ die gute Nachricht aus der Hauptstadt ein. Der Bund stellt Werne 1,35 Millionen Euro zur Verfügung. Zehn Prozent, also 150.000 Euro, muss die Stadt aus eigener Tasche beisteuern. „Wir freuen uns sehr über den Zuschlag“, so Christ.

Das Gute: Die Stadt hatte bereits gemeinsam mit der Politik ein Sportplatz-Konzept entwickelt. Das diente als Grundlage für die Bewerbung um die Bundesmittel Ende vergangenen Jahres. Das bedeutet auch, dass das grobe Konzept zur Umgestaltung der Anlage im Dahl feststeht.

Neuer Kunstrasenplatz im Dahl soll Ende 2020 fertig sein

Eindrücke von der Sportanlage im Dahl im April 2019. In zwei Jahren soll hier alles ganz anders aussehen. © Jörg Heckenkamp

Sportdezernent Alexander Ruhe erläutert das Vier-Stufen-Programm: „In diesem Jahr ist die Planungsphase inklusive der Erstellung von Gutachten zu Lärm, Boden und so weiter.“ Anfang 2020 soll dann die Umgestaltung des Asche- in einen Kunstrasenplatz erfolgen. „Wir wollen im selben Jahr fertig werden“, sagt Ruhe.

2021 seien dann die energetische Sanierung der Gebäude sowie die Sicherstellung von Barrierefreiheit auf dem ganzen Gelände geplant. Als vierter Schritt ist dann die Umgestaltung der Soccer- und Streetballanlage an der Reihe.

Beim Hauptprojekt, dem Einbau eines Kunstrasen- anstelle des Ascheplatzes, überlege die Stadt, die davor gelagerte Rasenfläche als kleinen Platz in die Umgestaltung mit einzubeziehen, sagt Christ: „Das würde dann so ähnlich aussehen wie im Lindert.“

Bevor die Planer in die Details einsteigen, suche man das Gespräch mit den Vereinen. „Nach Ostern sprechen wir mit Eintracht Werne, aber auch dem SV Stockum“, sagt Sportdezernent Ruhe. Denn der SV könne sich angesichts der Möglichkeit, einen weiteren Kunstrasenplatz in Werne zu bekommen, eine Kooperation mit Eintracht Werne vorstellen.

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ ist mit 200 Millionen Euro ausgestattet. Zugelassen waren städtebauliche Projekte, die zwischen einer und vier Millionen Euro kosten sollen. Bundesweit haben sich Städte mit 1396 Projekten beworben. Geht man von einer durchschnittlichen Antragssumme von 2 Millionen Euro aus, bekamen nur 100 Projekte einen Zuschlag. Darunter eben auch das im Dahl in Werne.
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