An der Kita St. Marien in Horst ist am Donnerstagmorgen (5. November) ein Coronafall bekannt geworden. © (A) Helga Felgenträger
Coronavirus in Werne

Coronafälle an Marien-Kita und Kardinal-von-Galen-Grundschule in Werne

An der St.-Marien-Kita in Horst und an der Kardinal-von-Galen-Grundschule sind noch am Mittwoch (4. November) jeweils ein neuer Coronafall bekannt geworden. Eine Kitagruppe ist in Quarantäne.

An der St.-Marien-Kita in Horst und an der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Stockum sind zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Jugendamt der Stadt Werne am Donnerstagmorgen (5. November) mit. Im Falle der St.-Marien-Kita in Horst handelt es sich um eine Erziehungskraft, die positiv getestet wurde und letztmals am vergangenen Freitag (30. Oktober) in der Einrichtung war, so Jugenddezernent Alexander Ruhe. Das positive Ergebnis habe der Stadt dann am Mittwoch vorgelegen. Neben der Erzieherin sind nun 8 Kinder einer Gruppe und eine weitere Erziehungskraft in Quarantäne.

Ein Kontakt zu anderen Gruppen der Einrichtung habe nicht bestanden, so Ruhe. „Das Gesundheitsamt hat unmittelbaren Kontakt zu den Kitaleitungen.“ Dabei werde insbesondere das angewendete Hygienekonzept unter die Lupe genommen. Die gültige Allgemeinverfügung des Kreises Unna empfiehlt Trägern von Kindertageseinrichtungen, „Kinder möglichst in festen Betreuungsgruppen über die gesamte Zeit – auch während des freien Spiels im Außenbereich und während der Mittagsverpflegung – zu betreuen.“ Eine Testung der sich in Quarantäne befindlichen Kinder und der Erziehungskraft soll noch in dieser Woche stattfinden.

Kind ist Kontaktperson eines anderen Infizierten

Ebenfalls noch am Mittwoch lag das positive Testergebnis eines Kindes an der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Stockum vor. „Das Kind war letztmals am vergangenen Freitag in der Schule“, so Ruhe. „Die Symptome, die zur Testung geführt haben, sind erst in dieser Woche aufgetreten.“ Das Gesundheitsamt gucke bei der Kontaktzurückverfolgung 48 Stunden zurück. Weil das Kind in diesem Zeitraum keinen Kontakt zu seiner Klasse oder Lehrkräften hatte, hat das Gesundheitsamt keine Klasse in Quarantäne geschickt. Dass das Kind bereits seit fast einer Woche zu Hause war, liegt daran, dass es zu diesem Zeitpunkt als Kontaktperson einer anderen, nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person in Quarantäne geschickt worden war, sagt Ruhe.

Von beiden zunächst Verdachtsfällen habe die Stadt schon früh gewusst, sagt Ruhe. Erklärt aber auch: „Wir gehen bewusst erst dann an die Öffentlichkeit, wenn wir die Testergebnisse haben. Wir wollen eine Sicherheit haben.“ Man wolle keine unnötige Verunsicherung durch unbestätigte Coronafälle in der Öffentlichkeit verbreiten. Fest stehe, dass das Gesundheitsamt bei Verdachtsfällen „ganz schnell“ reagiere.

Über die Autorin
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Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller

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