Corona-Impfung

Corona-Impfung: Nachfrage von Senioren nach Impf-Hilfe hat stark nachgelassen

Die Nachfrage von Hochbetagten aus Werne nach Unterstützung bei den Impftermine ist momentan gering. Vor Wochen sah das noch ganz anders aus, sagt Dezernent Frank Gründken auf Anfrage.
Das Impfzentrum des Kreises in der Kreissporthalle Unna. © Kreis Unna

Bürger aus Werne, die 80 Jahre und älter sind, können sich seit dem 8. Februar im Impfzentrum des Kreises Unna, das in der Kreissporthalle in Unna eingerichtet ist, den Piks gegen das Coronavirus geben lassen. Terminvereinbarungen sind seit dem 25. Januar möglich. Das hat zu Beginn zur Überlastung geführt. „Das haben wir auch gemerkt“, sagt Frank Gründken, Dezernent der Stadt Werne und Leiter des Corona-Krisenstabes.

Aufgrund der damaligen Nachfragen von Senioren habe die Stadt überlegt, Unterstützung bei der Terminvereinbarung zu leisten. „Doch das war damals faktisch nicht möglich“, sagt Gründken. Laut Auskunft der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) „konnte man über eine Telefonnummer nur maximal drei Termine vereinbaren“, sagt er. Damit sei die Idee, eine Art städtische Terminzentrale einzurichten, gestorben.

Mittlerweile, so Gründken, habe sich das Vorgehen der KVWL geändert. Allerdings kämen „seit mehr als zwei Wochen keinerlei solcher Anfragen mehr“, sagt der Krisenstabs-Leiter. Das neue Angebot, einen Fahrdienst in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein für bedürftige Senioren zum Impfzentrum Unna anzubieten, seit Stand Donnerstagmorgen „noch nicht einmal in Anspruch genommen worden“, so Gründken.

Er verweist darauf, dass sich dieses Angebot nur an Werner Senioren richtet, die ansonsten nicht zur Impfung kämen und sich kein Taxi leisten können.

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