Bald Schluss mit Tempo 50 auf der Nordlippestraße - Brückenarbeiten stehen vor dem Ende

dzBrückenbau Nordlippestraße

Die Bauarbeiten an der Lego-Brücke an der Nordlippestraße verzögern sich: erst sollten sie Weihnachten fertig sein, dann im April. Doch jetzt ist ein Ende in Sicht - auch von Tempo 50.

Werne

, 14.05.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Man traut seinen Augen kaum, wenn man auf der Nordlippestraße (L518) am Stiegenkamp sowie am Nordbecker Damm unter den Brücken entlang fährt. Sie sollten ursprünglich schon zu Weihnachten 2018 fertiggestellt sein - doch noch immer rollen dort Bagger.

„Wir sind jetzt auf der Zielgeraden“, sagt Gregor Ellerkamp, Projektleiter Brückenbau bei Straßen NRW. Er geht davon aus, dass die Arbeiten bis Ende Mai komplett erledigt sind.

Tempo-50-Schilder sollen verschwinden

Auch auf der Baustelle an der Stiegenkamp-Brücke stehen die Zeichen auf einen nahenden Abschluss. „Wir brauchen noch etwa zwei Wochen“, bestätigt ein Mitarbeiter der zuständigen Baufirma Heitkamp.

Mit der fertiggestellten Brücke sollen dann auch wieder die Tempo-50-Schilder verschwinden, die kurz vor der Stiegenkamp-Brücke aufgestellt worden sind.

Bald Schluss mit Tempo 50 auf der Nordlippestraße - Brückenarbeiten stehen vor dem Ende

Noch gibt es finale Arbeiten an der Stiegenkamp-Brücke zu erledigen © Mario Bartlewski

Oben auf der Brücke rollen noch die Bagger und die Bauarbeiter beschäftigen sich mit der Fahrbahn. „Die Abdichtungsarbeiten fehlen uns noch“, sagt Ellerkamp. Bedeutet: Eine Kunststoff-Folie wird aufgegossen, die die sonst übliche Schweißbahn ersetzt.

Genau diese Abdichtungsarbeiten sind auch schuld daran, dass sich die Brückenarbeiten verzögert haben. „Wir sind mit den Bauarbeiten in den Winter hineingeraten“, so Ellerkamp. Für die Abdichtungsarbeiten sei allerdings trockenes Wetter nötig - doch das blieb bis März aus und die Arbeiten verzögerten sich.

Ellerkamp: „Im Nachhinein ein paar Dinge optimieren können“

„Im Nachhinein hätten wir ein paar Dinge optimieren können“, gesteht Ellerkamp, der aber im Großen und Ganzen zufrieden ist mit der Umsetzung des Pilotprojekts, bei dem fertige Betonkonstruktionen direkt an der Straße zusammengebaut wurden.

„Wir hätten die Brücke später abbrechen können“, so Ellerkamp - denn die Fertigbauteile waren zum Zeitpunkt des Abrisses noch nicht komplett fertiggestellt. „Dann hätten die Autofahrer weniger davon mitbekommen.“

Doch im Nachhinein, so Ellerkamp, sei man immer schlauer. Für Autofahrer scheint nun ein Ende in Sicht zu sein an beiden Brücken - und mit Tempo 50.

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