Blumen Risse tritt Schließungs-Gerüchten entgegen

dzFußgängerzone Werne

Schließt nach Tchibo ein weiteres Geschäft in diesem Bereich der Fußgängerzone? Es gibt das Gerücht, dass Blumen Risse Werne verlassen könnte. Wir haben mit dem Unternehmen gesprochen.

Werne

, 26.03.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Ich kann Ihnen versichern, dass wir nicht vorhaben, Werne zu verlassen“, tritt Risse-Verkaufsleiter Lothar Arendt auf Anfrage der Redaktion solchen Spekulationen entgegen. Für die Immobilie habe man einen „Mietvertrag, der noch länger läuft“. Die genaue Mietdauer für das Objekt Steinstraße 26 könne er so nicht sagen. „Auf jeden Fall für dieses Jahr noch.“

Im Moment sehe es auch so aus, dass man langfristig in Werne bleiben wolle. „Wir sind hier seit vielen Jahren und haben eine treue Stammkundschaft“, sagt Arendt zu der Filiale, die sich zwei Häuser weiter von der jüngst geschlossenen Tchibo-Filiale in der Fußgängerzone findet.

Die Firma Risse stammt aus Schwerte und hat sich innerhalb eines halben Jahrhunderts vom einfachen Blumenladen zu einer Kette mit rund 150 Filialen entwickelt.

In der Chronik heißt es dazu:

„Vor mehr als 50 Jahren haben wir bei Blumen Risse den ersten Blumenladen eröffnet. Das Familienunternehmen geht auf die Gärtnerei des Großvaters Eduard Risse, die später von seinem Sohn Peter Risse übernommen wurde, zurück. Zusammen mit seiner Schwester Ursula Risse eröffnete er 1968 den ersten Blumenladen in Schwerte.“

Inzwischen sei Blumen Risse „mit rund 150 Standorten zu einem der größten Einzelhandelsunternehmen im Blumen- und Pflanzenmarkt in Deutschland herangewachsen, vom Blumenladen in der Innenstadt, den Blumenmärkten bis zum großen Gartencenter mit 15.000 qm.“

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