Unnötiger Feuerwehreinsatz in Werne

Beim Unkraut abflämmen Baum in Brand gesetzt: Rauch zieht in Haus in Werne

Weil ein Bürger aus Werne das Unkraut vor seinem Haus abgeflämmt hat, griff das Feuer auf einen Baum über. Zudem stand ein Fenster auf, sodass Rauch ins Haus ziehen konnte. Ein vermeidbarer Einsatz für die Feuerwehr.
Der Eigentümer des Hauses an der Butenlandwehr in Werne hatte mit einem Bunsenbrenner versucht, Unkraut zu entfernen. Dabei geriet ein Baum in Brand. © Feuerwehr Werne

Weil ein Baum in Brand geraten war, rückte die Freiwillige Feuerwehr in Werne am Montagmorgen (14. Juni) gegen 9 Uhr aus. An einem Einfamilienhaus an der Butenlandwehr hatte ein Baum Feuer gefangen. Die Ursache war schnell klar: Der Eigentümer hatte versucht, Unkraut vor seinem Haus mit einem Bunsenbrenner zu entfernen. Dabei schlug das Feuer auf die Pflanze und bis unter den Dachüberstand über. Weil ein Fenster im Obergeschoss des Hauses geöffnet war, zog der Rauch hinein. Zudem war ein Fliegenschutzgitter verschmort.

Die Feuerwehr in Werne musste zu einem Einsatz ausrücken, der vermeidbar gewesen wäre.
Die Feuerwehr in Werne musste zu einem Einsatz ausrücken, der vermeidbar gewesen wäre. © Feuerwehr Werne © Feuerwehr Werne

Beim Eintreffen der ersten Kräfte des Löschzuges 1-Stadtmitte hatte der Verursacher und Eigentümer des Gebäudes das Feuer bereits mit einem Gartenschlauch gelöscht. Da das Gebäude leicht verraucht war, ging ein Trupp unter Atemschutz vor, kontrollierte die Räume mittels Wärmebildkamera und setzte zur Entrauchung einen Hockdrucklüfter ein. Nach rund 20 Minuten konnte die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben werden, teilt die Feuerwehr am Montag mit.

Es war ein vermeidbarer Einsatz für die zehn Kameraden, die Polizei und ein Rettungswagen. Wie so oft in der Vergangenheit wurde auch dieser „Unkrauftflämmer“ ermahnt und darüber aufgeklärt, dass bei Trockenheit Hecken und Bäume schnell in Brand geraten können. „Trotzdem wird der nächste Einsatz dieser Art wohl nicht lange auf sich warten lassen“, prognostiziert Wehrführer Thomas Temmann.

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