Beckmann-Druck geht in die vierte Generation

Nach Insolvenz

Ein frischer Wind weht im Traditionsunternehmen Beckmann an der Penningrode. Nach der Insolvenz meldet sich das Unternehmen "Medienzentrum Werne" mit neuem Namen und guter Nachricht zurück.

WERNE

von Von Helga Felgenträger

, 14.01.2011, 12:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

  Er will weiterhin im Unternehmen beratend tätig sein. Über die Hälfte der vorhandenen Arbeitsplätze konnte gerettet werden. „Einige konnten in den Vorruhestand gehen“, sagt der 66-Jährige, so blieben von den rund 50 Mitarbeitern insgesamt 25 Beschäftigte. Neun sind in der Vertriebsgesellschaft „Beckmann Print und Medien GmbH“ (gegründet im Herbst 2009) und 16 Beschäftigte im „Druckhaus Beckmann“ (Produktion) tätig.

In der Öffentlichkeit präsentiert sich die Firma als „Medienzentrum Werne“. Dazu gehört auch die Werbeagentur „signwerne“. Der neue Firmenchef, staatlich geprüfter Druck- und Medientechniker, setzt auf den Fortschritt. „In die neue Technik investierten wir mehr als 200 000 Euro“, sagt der Juniorchef, der seit 2009 wieder in Werne ist und zuvor im Großraum Gummersbach sieben Jahre tätig war. Weiterhin baut das Unternehmen auf eine vielfältige Fertigungstechnik im Digitaldruck, Bogen und Rollenoffsetdruck. „Wir sind ein Full-Service-Dienstleister“, betont der neue Geschäftsführer. So könne von der Visitenkarte bis zu Werbebroschüren und Prospekte in der kleinen Auflage sowie im Millionbereich alles gefertigt werden. „Und wenn es nur eine einzige Einladungskarte ist, die der Kunde braucht, sind wir mit dem Digitaldruck hierzu in der Lage“, so der Juniorchef, der in nächster Zukunft noch einiges verändern wird. Aber mehr wollten die „Beckmänner“ des Werner Traditionsunternehmens, das auf 135 Jahre Familien-Firmengeschichte blickt, nicht verraten. 

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