Coronavirus in Werne

Anne-Frank-Gymnasium vermeldet weitere Coronafälle: Fast ganze Stufe ist betroffen

Weitere Coronafälle am Anne-Frank-Gymnasium in Werne: Nachdem ein Schüler sich vergangene Woche mit dem Coronavirus infiziert hatte, sind nun zwei weitere Fälle hinzu gekommen - mit spürbaren Auswirkungen.
Am Anne-Frank-Gymnasium in Werne sind am Montag (23. November) weitere Coronafälle bekannt geworden. Wieder sind viele Schüler von der Quarantäne betroffen. © Foto: Marcel Mund (A)

Am Anne-Frank-Gymnasium in Werne sind am Montag (23. November) zwei neue Coronafälle offiziell bekannt geworden. In einem Fall handele es sich wie in der vergangenen Woche um ein Q2-Kind, in dem dritten Fall um ein Schulkind des 10. Jahrgangs, so Jugenddezernent Alexander Ruhe.

Während sich das zweite Q2-Kind bereits infolge des Coronafalls der vergangenen Woche in Quarantäne befand und nun dort positiv getestet wurde, ist der Zehntklässler durch einen Schnelltest positiv getestet worden. Aufgrund dessen sind nun alle Schülerinnen und Schüler des 82 Schüler starken zehnten Jahrgangs „bis auf einen einstelligen Personenkreis“, so Ruhe, in Quarantäne. Denn einige Personen hätten zu dem Zehntklässler nachweislich keinen Kontakt gehabt.

Ergebnis von PCR-Test des Zehntklässlers entscheidet über Quarantäne

Beide Fälle seien dem Gymnasium im Laufe des Wochenendes bekannt geworden, so Ruhe. Er selbst habe die Fälle am Montag bestätigt bekommen. „Die Schulleitung hat alle Eltern informiert. Das hat am Wochenende wieder klasse funktioniert.“ Um die Quarantäne für den zehnten Jahrgang verbindlich aussprechen zu können, reiche ein Schnelltest allerdings nicht: Das Gesundheitsamt hat deshalb noch am selben Tag, an dem auch der Schnelltest durchgeführt wurde, einen PCR-Test gemacht, so Ruhe. Würde dieses negativ ausfallen, werde keine Quarantäne verhängt.

Im Falle des nun positiv getesteten, zweiten Q2-Kindes wurde die Quarantäne um zwei Tage auf den 25. November verlängert. Weil der Zeitraum des Kontakts zum ersten infizierten Sechstklässler schon zu lange zurückliege, sei eine längere Quarantäne nicht angedacht.

Die Zehntklässler müssen bis zum 3. Dezember in Quarantäne bleiben, sofern das PCR-Ergebnis positiv ausfällt. Ruhe erwartet das Ergebnis im Laufe des Montags oder Dienstags. Derzeit sind offenbar keine weiteren Testungen am AFG angedacht. „Im Moment testen die Gesundheitsämter nur noch symptombehaftet“, so Ruhe.

Sowohl die Schulleitung als auch die Elternschaft gehe sehr gefasst und professionell mit der Situation um, so der Jugenddezernent. „Wir spüren auch die Sorgen und Ängste in den Rückmeldungen der Eltern. Aber wir sind im engen Austausch mit allen Beteiligten. Aber es nehmen alle mit Fassung.“ Das AFG müsse nun überlegen, ob es sich für die verbleibenden, nicht in Quarantäne befindlichen Zehntklässler noch anbiete, Präsenzunterricht durchzuführen oder ob es auf Distanzunterricht wechsele, so Ruhe.

Erst am Mittwoch (18. November) wurde ein Coronafall am AFG bekannt. Ein Schüler der sechsten Klasse hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Daraufhin waren insgesamt 38 Schüler und eine Lehrkraft in Quarantäne geschickt worden. In der vergangenen Woche verzeichneten außerdem die Uhlandschule und die Marga-Spiegel-Sekundarschule jeweils einen Coronafall.

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