Mit symbolischer Baumpflanzaktion startet Amazon Aktionen zum Umweltschutz

Amazon Werne

Zwei Bäume für den Umweltschutz: Mit einer symbolischen Pflanzaktion zum Tag des Baumes am 25. April möchten die Verantwortlichen von Amazon ein Zeichen für den Umweltschutz setzen.

Werne

, 25.04.2019, 18:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit symbolischer Baumpflanzaktion startet Amazon Aktionen zum Umweltschutz

Stellten die Baumpflanzaktion vor (v.l.): Elvira Boeke (Betriebsleiter), Ulrich Höltmann (stellvertretender Bürgermeister), Philipp Cramer (Wirtschaftsförderung), Paula Raith (Abteilungsleiterin Arbeitssicherheit und Gesundheit), Ivan Saric (Leiter von Amazon) sowie Martin Pausch (u.l.) und Eva Lorscheider (Area-Managerin und Baumpatin). © Andrea Wellerdiek

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die in der Masse schon viel bewegen können. Landet ein Zigarettenstummel statt im Müll auf dem Gehweg, kann das gleichzeitig 40 Liter Grundwasser verseuchen, mahnt Martin Pausch, Brandschutzbeauftragter von Amazon.

Deshalb möchte er gemeinsam mit Paula Raith, Abteilungsleiterin für Arbeitssicherheit und Gesundheit, weitere Aktionen für den Umweltschutz initiieren.

Den Auftakt bildete - passend zum Tag des Baumes - am Donnerstag, 25. April, eine Baumpflanzaktion. Ein Lindenbaum wird auf dem Gelände gepflanzt und eine Kirschblüte an einer Bushaltestelle. „Wir hoffen, dass unsere Mitarbeiter in ein paar Jahren die ersten Kirschen an der Bushaltestelle essen können“, sagt Ivan Saric, Leiter am Standort in Werne.

Fahrgemeinschaften und Bus-Shuttle

Es ist ein symbolischer Akt für weitere Projekte, die die Umwelt schonen. So denken die Verantwortlichen über Beete für Wildblumen sowie über einen Tauschmarkt nach, bei dem die Mitarbeiter Dinge kostenlos anbieten können, die sie nicht mehr benötigen, aber auch nicht wegschmeißen sollen.

Auch am schwarzen Brett bieten die Mitarbeiter untereinander Artikel an. Hier sind auch mögliche Fahrgemeinschaften aufgezeigt.

Um die Umwelt zu schonen und die Verkehrssituation rund um das Logistikzentrum im Wahrbrink zu entzerren, werden aber zusätzlich auch Busse eingesetzt, um Mitarbeiter aus abgelegenen Dörfern abzuholen, erzählt Saric. Das sei ja schon ein „Riesen-Schritt“ in die richtige Richtung, lobt Ulrich Höltmann, stellvertretender Bürgermeister der Stadt.

Problem mit vermüllten Parkplätzen

An anderer Stelle hingegen sei hingegen noch erheblicher Nachholbedarf, erklären die Verantwortlichen unisono. „Der Lkw-Parkplatz ist teilweise vermüllt. Da sollten wir gemeinsam schauen, wie wir das in den Griff bekommen - vielleicht mit einem gemeinsamen Putztag“, sagt Saric. Das traf auf Zustimmung bei Höltmann.

Gut gefallen hat dem Lokalpolitiker bei seinem Besuch im Amazon-Logistikzentrum auch der neue Trinkbecher aus Porzellan. Jeder der rund 1500 Mitarbeiter bekommt ein Exemplar, um weniger Müll zu produzieren, heißt es. „Damit könnten wir 15.000 bis 20.000 Plastikbecher im Monat einsparen“, schätzt Martin Pausch.

An anderer Stelle landen leere Pfandflaschen in Behältern. „Die Mitarbeiter entsorgen die Flaschen darin und spenden gleichzeitig den Pfand“, erklärt Saric. Auf diese Weise konnten jüngst 1700 Euro an die Kinderklinik in Hamm gespendet werden.

Lesen Sie jetzt